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Danko Jones - Everybody Is Sexy In Heaven, Baby

Nach dem Release des Albums "Sleep Is The Enemy" beehrt das kanadische Trio nun für wenige Konzerte Deutschland. Auch Berlin gehörte zu den auserwählten Städten, und so kam es, dass am 30.03. der Postbahnhof aufgrund eines hohen Andrangs fast aus allen Nähten platzte. Aber wenn wundert es. Nachdem die aktuelle CD hierzulande in den Charts auf Platz 56 eingestiegen ist, was für ein Independent Album jenseits des Mainstreams einfach einen großartigen Erfolg bedeutet, konnte man fast schon mit einer komplett ausverkauften Tour rechnen.

So auch an diesem verregneten Abend. Auf dem Weg in den Postbahnhof wurde man am Eingang immer wieder gefragt: "Ey, hast Du noch ne Karte übrig." Ein komplett Wahnsinniger bot sogar eher scherzhaft gemeint, gegen den Tausch einer Eintrittskarte seinen Wohnungsschlüssel an und meinte lachend: "Hey, ich bin Millionär und lebe in einer Luxusvilla." Aber selbst dafür wollte keiner seinen Ticket hergeben.
Woran man auch gut tat. Denn nicht nur die Vorbands waren mehr als sehenswert. Quit Your Dayjob, die Danko schon auf ihrer letzten Tour begleiteten, und Brant Bjork And The Bros eröffneten an diesem Abend die Show für die Kanadier. Das schwedische Chaos-Trio, das ja die Evakuierung einer ausgesuchten Rockelite, durchweg weiblich ohne Ausnahme plant, sorgten live wieder für die gewohnt skurrile Stimmung. Man weiß nie so genau, ob man das Treiben auf der Bühne witzig finden soll oder einfach nur den Kopf zu schütteln vermag. Auf jeden Fall bleiben Quit Your Dayjob im Gedächtnis. Brant allerdings, dessen Gitarrist, wie man später von Danko erfahren musste, leider ausfiel, hatte es an diesem Abend nicht leicht, seinen sonst anmutigen Wüstensound herüberzubringen. Es war einfach zu auffällig, dass eine Gitarre fehlte. Trotzdem, Respekt, dass er auch ohne die gewohnte Verstärkung zu seiner Rechten auftrat.

Nach einer kurzen Umbaupause, sprühten dann die ersten Funken, die mit dem noch von der letzten Tour bekannten Intro Begeisterungsschreie im Publikum auslösten. Zuerst betrat JC die Bühne und auch der neue Schlagzeuger Dan Cornelius , der für Damon zu den Sticks griff, erschnupperte seine erste Berliner Bühnenluft, bis dann gerade noch rechtzeitig unter frenetischem Jubel der Pate des Rock'N'Roll höchstpersönlich gleich eines der Hölle entspuckten Feuerteufels erschien. Nach den vertrauten Klängen eines Danko Jones Klassikers, ertönte mit "Sticky Situation" der erste neue Song vom aktuellen Album, was auch zur Folge hatte, dass spätestens gegen Ende des Stückes auch Dankos komplette Kleidung sich durch Schweiß in eine klebrig haftende Hülle verwandelt hatte. Unglaublich, welche Energie von diesem Menschen ausgeht. Dennoch gibt es nur wenige Musiker, die nach nur knappen 5 Minuten auf der Bühne so nassgeschwitzt sind. Aber der Kanadier mit indisch polynesischer Abstammung ist eben ein Vollenthusiast eines ganz besonderen Kalibers.

Ein wesentlicher Unterschied zu den sonstigen Shows erfreute sicherlich besonders das weibliche Publikum, das sich vor allem direkt vor Dankos Bühneseite zahlreich versammelt hatte. Der sonst eher ziellos in die Menge blickende Künstler flirtete richtig mit den anwesenden Ladies, suchte deren Blickkontakt und bat auch die Jungs, nicht durch zu viel Pogen das weibliche Publikum zu vergraulen. Man solle ihm den Spaß lassen. Er spiele zwar auch gern vor Männern, aber bitte doch um Verständnis darum, dass die Anwesenheit der lokalen Damen ihm als Musiker noch den richtigen Kick gebe. JC, der auf der anderen Seite der Bühne ordentlich seinen Bass rockte, musste aber auch nicht auf Frauen am Bühnenrand verzichten und ein breites wohlmeinendes Grinsen ergänzte das Offenbarungsbekenntnis des sonst eher unnahbar wirkenden Sängers. Ohne nun dieser Band unterstellen zu wollen, dass man besser Platten verkaufe, wenn man mit dem Publikum flirtet oder die Kanadier massenweise Groupies backstage staplen, brachte es Danko einfach in seiner gewohnt ehrlichen Form auf den Punkt. Musiker machen Musik, um Frauen zu beeindrucken, danach kommen vielleicht als Intension des musikalsichen Ausdrucks im Glücksfall Geld und die Berufung zum Instrument. Und es ist vollkommen okay, wenn sich einer mal getraut, die Dinge beim Namen zu nennen.

Danko Jones - Everybody Is Sexy In Heaven, Baby Seiten 1 2

 

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Marie
© 03/2006 whiskey-soda.de
 


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