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In Flames - Das Best Of ohne alte Songs-Konzept

Mit "Come Clarity" haben sich In Flames selbst beschenkt und konnten den höchsten Chartplatz, den sie jemals inne hatten, verbuchen. Die Schweden stiegen auf Platz 6 der deutschen Charts ein und übertrafen damit ihre beiden Vorgängeralben "Reroute To Remain" (# 23) und "Soundtrack To Your Escape" (# 28) deutlich. Zusätzlich zum kommerziellen Erfolg erfreuten sich die zahlreichen Anhänger der Göteborger über den leicht korrigierten Kurswechsel in der musikalischen Ausrichtung. Gitarrist Björn Gelotte stand uns Rede und Antwort zum "Best Of-Album ohne alte Songs"-Konzept.

"Come Clarity" überzeugte die Fans durch eine Mischung aus dem traditionellen In Flames-Sound, mit dem sie die Götheburger Schule begründeten und der Modernität der letzten zwei Alben, als verstärkt mit klaren Gesangslinien und fast schon poppigen Melodien gearbeitet wurde. Björn stimmt der Definition zu. "Das ist der beste Weg, die Songs zu beschreiben. Sie haben alles, was typisch für In Flames ist. Sie umspannen die gesamte Geschichte der Band von "The Jester Race", also hin zu dem Zeitpunkt als wir eine Band wurden, bis zu unserem jetzigen modernen Sound. Oder wie Anders (Friden, Sänger. A.d.V.) es so schön ausdrückt: Es ist ein Best Of-Album ohne alte Songs draufzuhaben." Dennoch: Zwischen "Soundtrack To Your Escape" und "Come Clarity" liegen nur knapp zwei Jahre, in denen ausführlich getourt und flugs das neue Werk geschrieben und eingespielt wurde, welches aber bereits Anfang 2005 fertig gestellt wurde. In der kurzen Zeit muss man erst einmal solche Qualität abliefern können. "So kurz war die Zeit gar nicht. Wir haben das Album sehr früh aufgenommen und mussten sehr lange warten, bis es veröffentlicht wurde. Wir waren ungefähr ein Jahr auf Tour und nahmen das Album im April auf. Es wurde quasi in einem Monat fertig gestellt. Der schwerste Teil des Jobs ist es zu warten, dass das Album erscheint. Wir wollten es erst im September veröffentlichen, was für uns mit fünf Monaten warten ok gewesen wäre. Dann gab es kleinere Probleme und die Schwierigkeiten mit dem amerikanischen Label, mit dem wir zusammenarbeiten. Wir wollten das Album überall zeitgleich veröffentlichen und nicht drei Monate in Europa vorher. Das würde keinen Sinn machen und deswegen ergab sich die lange Wartezeit." berichtet der Gitarrist mit den Zebra-Tattoos.

 

Die Rückkehr zu alten Gitarren-Tugenden, bei denen die Sechssaiter wieder einen Großteil der Melodieführung übernehmen, war kein zufälliges Resultat, sondern vorab festgelegt. "Der Grund dafür war, dass wir uns vorher überlegt haben, dass wir das so machen wollen. Die letzten Alben waren für uns etwas, wo wir uns ausprobieren und experimentieren konnten. Sie fokussierten sich nicht allzu sehr auf die klassischen Gitarren-Melodien, wir arbeiteten mehr mit Rhythmen und machten die Songs sehr dynamisch. Jetzt wollten wir die Gitarrenmelodien wieder mehr in den Vordergrund stellen und verbinden mit dem, was wir auf dem "Soundtrack"-Album kreiert haben. Wie ich schon sagte: Das Ergebnis ist jetzt, dass die Songs alles von der Vergangenheit bis zu unseren neuen Sachen haben." weiß Björn. Überlegungen, dass das Konzept nicht aufgehen könnte, gab es innerhalb der Band nicht. "Da haben wir uns nicht wirklich Gedanken darüber gemacht. Wir schreiben immer zuerst die Melodien und die Rhythmen. Das machen wir seit "The Jester Race" so und das ist für uns die einzige Art einen Song zu schreiben. Wir wollten nur, dass die Songs nicht zu lang werden oder Parts beinhalten, die nicht unbedingt nötig sind. Und solange wir das so machen, hat es immer funktioniert und es wurde ein guter Song. Deswegen haben wir es diesmal wieder genauso gemacht." berichtet das Nordlicht.

Während das "Soundtrack"-Album in Dänemark in einem abgelegenen Landhaus in der sogenannten Tuborg-Session eingespielt wurde, die Gitarren im Bad und der Gesang in einer eigens gebauten Matratzen-Box aufgenommen wurden, klingt diesmal das Album wesentlich definierter produziert. "Die Session in Dänemark war wirklich lustig. Das "Soundtrack"-Album klingt deswegen so, weil wir etwas ausprobiert haben, was wir noch niemals vorher getan haben. Im Endeffekt ist es egal, wo Du aufnimmst, das macht nur einen ganz geringen Teil aus. Wichtig ist, wie es später gemixt wird. Das war diesmal anders als sonst. Die Songs brauchten eine gewisse Live-Atmosphäre, wir konzentrierten uns nicht so sehr auf die Rhythmen. Die Jungs die das gemischt haben hatten eine völlig andere Sicht auf die Dinge, weil sie keine Death Metal-Produzenten sind. Das war schon spannend, alles in die Hände eines anderen zu geben, der die eigene Musik ganz anders sieht. Die Produktion ist immer sehr wichtig, es gab da einige kleine Dinge, die wir bei der letzten Produktion dann nicht so toll fanden, die wir jetzt anders gemacht haben. Man lernt mit jedem Album immer weiter dazu, man hat immer Dinge, mit den man nicht zufrieden ist." so Björn. Auch entschied man sich diesmal nicht für die Abgeschiedenheit. "Wir hatten in Dänemark nur einen Gitarrentechniker und einen Koch mit, das war unsere ganze Kommunikation mit der Welt. Das war gut so und genau das, was wir brauchten. Es war eine Erfahrung, die wir vielleicht auch wiederholen werden. Diesmal war es ein Mix aus allen Verfahren, die wir früher angewandt haben. Wir nahmen die Drums und Vocals in Uppsala mit Daniel (Svensson, Schlagzeuger, A.d.V.) auf, die Gitarren und Bass nahmen wir in Anders´ Studio auf und brachten dann alles zu den Jungs nach Umea, wo sie alles gemixt haben. Das ist schon eine anstrengende Art der Aufnahme, weil man nichts zusammen gehört hat bis es gemixt ist." gibt der Gitarrist weitere Einblicke in den Produktionsalltag.

In Flames - Das Best Of ohne alte Songs-Konzept Seiten 1 2

 

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Ingo
© 02/2006 whiskey-soda.de
 


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