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Edguy - Raketenritt mit der härtesten Boygroup Deutschlands

Das comichafte Cover-Artwork, welches die neue Edguy-Scheibe „Rocket Ride“ ziert, hat Symbolcharakter: Die deutsche Melodic Metal-Band aus Fulda befindet sich seit langem in einem karrieretechnischen Steilflug, der mit dem Babelsberger Filmorchester veredelten „Hellfire Club“ seinen bisherigen Höhepunkt erlebte. Auch das neue Album „Rocket Ride“ ist qualitätsmäßig weit davon entfernt, ein ausgebranntes Triebwerk zu sein. Gitarrist Jens Ludwig berichtet beim Rundflug mit uns von der neuen Party-Hochburg Wolfsburg, außerirdischen Hasen und dem eigentlichen Grund für Edguy-Platten.

„Du bist bei den Interviews meine Nummer Eins heute, da hat man Zeit wieder nüchtern zu werden...“ lacht Jens zu Beginn des Check-Gesprächs in den Hörer, als er sich zur Rock´n´Roll-tauglichen Zeit von 15 Uhr meldet. “Nein Quatsch...“ amüsiert sich der Gitarrist von Deutschlands härtester Boygroup. “Also das Cover bezieht sich, wenn schon auf uns bezogen, auf die gesamte Karriere und nicht nur auf die Erlebnisse nach der Veröffentlichung von „Hellfire Club“, obwohl die auch sehr turbulent waren. Eigentlich wollten wir dadurch, dass das „Superheroes“-Cover so gelungen war (die letzten EP 2005 und auch Track Numero 10 von „Rocket Ride“, A.d.V.) und wir von diesem Comic-Stil sehr begeistert waren das neue Cover auch in diesem Stil zu machen, weg von dem Standard-Metal-Covern mit Drachen und so weiter. Da wollten wir was machen, was anders ist und heraussticht. Es ist ein Cover, was viele mögen, viele aber auch nicht, aber das ist besser als so ein Einheitsbrei!“ berichtet der Sechssaiter über die fliegenden Kobolde auf der zähnefletschenden Rakete. Einen ganz anderen Weg beging die Band ebenso bei der Auswahl der Promofotos, die diesmal in den Staaten aufgenommen wurden. “Die Fotos sind entweder aus den USA oder Kananda, weil wir auf der letzten US-Tour mit Hammerfall im August einfach für drei Wochen unseren Fotografen haben einfliegen lassen. Es ist schwer, in Deutschland für Fotos eine Location zu finden, die nicht gleich nach Deutschland aussieht. Als wir auf Tour waren und das ganze Land abgegrast haben, fanden wir das eine super Gelegenheit, unseren Fotografen einzupacken und bei jeder Gelegenheit eine Fotosession zu machen. Und dadurch, dass wir Nachmittag immer Zeit hatten, während Hammerfall ihren Soundcheck machten, nutzen wir die Zeit für richtig viele Sessions. Wir haben jeden zweiten Tag in einer anderen Stadt dann eine Session gemacht. Das hat natürlich auf jeden Fall einen internationalen Flair!“ erinnert sich Jens an einen Tour-Alltag, der sich sicher wieder einmal von anderen Bands unterscheidet.

 

Während auf „Hellfire Club“ das Babelsberger Filmorchester die Wucht der Edguy-Kompositionen unterstützte sowie die Emotionen vertiefte, fällt auf, dass „Rocket Ride“ fast ohne Streicher und Co. auskommt. Vermutungen liegen da von nicht gewollter künstlerischer Wiederholung bis hin zu Kostengründen nahe. “Finanzielle Gründe waren es sicherlich nicht. Bei den Songs, die wir geschrieben hatten, bot es sich nicht so an, dort ein Orchester hineinzupacken. Wir versuchen das immer nach den Songs zu richten und hatten dies bei der „Hellfire Club“, wo wir wussten, dass dort ein sehr dominantes Orchester hineinpasst. Auf der „Rocket Ride“ sind die Songs anders ausgefallen, dass es für uns wenig Sinn bzw. keinen Unterschied gemacht hätte, ob genau diese Parts jetzt aus der Konserve kommen oder von einem richtigen Orchester eingespielt werden, weil sie so dezent eingesetzt wurden.“ erklärt Jens. Ebenso wie die Änderung der Ausrichtung der Songs wurde „Rocket Ride“ auch live eingespielt, was in der Edguy-Historie auch noch nie vorkam. “Das war eigentlich gar nicht geplant. Das wir die Sachen live eingespielt haben kam erst im Studio zustande. Dadurch, dass wir das erste Mal mit einem Produzenten zusammengearbeitet haben, mit Sascha Paeth, haben wir ihm zuerst die Songs bei ihm im Studio vorgestellt und wollten sie erst einmal als Demoversion aufnehmen, um dann weiter an ihnen zu arbeiten. Er hat das einfach mitgeschnitten, kam dann in den Aufnahmeraum und meinte, dass ihm das super gefällt, dass das enorm viel Energie hätte, viel mehr als wenn man jedes Instrument einzeln einspielt und ob wir nicht Lust hätten, auf diesem Wege die komplette Platte einzuspielen. Auf der einen Seite haben wir das noch nie so gemacht, auf der anderen Seite ist das auch kein anderes Gefühl, als wenn wir im Proberaum stehen und die Song zocken. Wir sind ja noch eine Proberaumband, die Songs entstehen dort und werden da geprobt. Das ist für uns die Garantie, wenn die Songs im Proberaum gut klingen, dann funktionieren die auch live. Von daher war es nicht so eine neue Situation für uns in einem Raum zusammen zu spielen, nur dass sie diesmal aufgenommen und für die Platte verwendet wurden.“ lacht Jens.

Edguy - Raketenritt mit der härtesten Boygroup Deutschlands Seiten 1 2

 

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Ingo
© 01/2006 whiskey-soda.de
 


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