whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
Story-Archiv   
 

      registrieren  

The Mission
Styx
The Mission
(Classic-Rock)

From Here To Hell
Psychosomatic Cowboys
From Here To Hell
(Alternative Country)

Love Beach - 2017 Deluxe Remaster
Emerson, Lake & Palmer
Love Beach - 2017 Deluxe Remaster
(Progressive Rock)

Particles
Tangerine Dream
Particles
(Progressive Rock)

Poison The Parish
Seether
Poison The Parish
(Alternative)

We're All Alright!
Cheap Trick
We're All Alright!
(Rock)

Acoustic Live In Concert
Simple Minds
Acoustic Live In Concert
(Rock)

Clock Unwound
Gentle Knife
Clock Unwound
(Progressive Rock)

III: Dark Black
Mutation
III: Dark Black
(Industrial)

Warriors
Bad Cop/Bad Cop
Warriors
(Punk)



Up Your Kilt - The Real McKenzies

Wer auf richtig guten Punk-Rock gemischt mit traditionellen schottischen Klängen steht, der ist hier genau richtig. Die Rede ist von The Real McKenzies. Paul McKenzie und Co. gaben sich im Wege der Popkomm 2005 mal wieder die Ehre im SO36. Was liegt da näher als die Chance für ein Interview wahrzunehmen. Also machten sich zwei unserer Redakteure am vierzehnten des Monats auf den weiten Weg und trafen sich mit der Band vor ihrem Auftritt. Paul und Gitarrist Kurt, die letzten Original-Mitglieder der Band, sind mittlerweile seit über dreißig Jahren als Punk-Rocker unterwegs. Dass sie dabei keinen Deut schlechter oder ‚weicher’ geworden sind stellten sie mal wieder erstklassig unter Beweis. Es wurde getrunken, gebrüllt, geflucht – Paul benutzte das berühmte F-Wort sage und schreibe an die dreißig Mal. Natürlich wurde auch geredet, so erklärten uns Paul und Kurt was sie immer noch antreibt und sie erzählten uns wie unser aller Zukunft aussehen wird, oder besser kann.

 


Sänger Paul McKenzie fing bereits im Jahre 1974 an Musik zu machen. Es war also nur eine Frage der Zeit, dass sich aus diesem Antrieb heraus irgendwann eine Band formen würde. Auch wenn es dann noch einige Zeit dauerte war es zwar im Jahre 1992 soweit, The Real McKenzies waren geboren. Entgegen allem Aberglauben beruht der Name der Band jedoch laut eigener Aussage Pauls nicht auf dem seinen, sondern ist auf den wohl billigsten schottischen Single Malt Whiskey – McKenzie – zurückzuführen. Warum Kanadier aber Punk-Rock mit traditionellen schottischen Klängen spielen erklärt Paul wie folgt. "Meine ganze Familie ist ursprünglich schottisch, als ich klein war zwangen mich meine Eltern in einen Kilt und ich musste traditionelle schottische Lieder zum Besten geben. Als ich dann in den Siebzigern dem Punk-Rock verfiel und anfing beides zu vermischen, war es eine Art Rache für diese Kindheitserlebnisse. Natürlich gibt es einige Traditionalisten wie meine Großmutter, denen dass überhaupt nicht passt. Da höre ich dann immer 'Du ruinierst unsere Lieder mein Junge, hast du keinerlei Achtung'." Wie es sich dann aber begab, dass Paul nicht allein blieb erläutert Paul dann weiter. "Im Jahre 1985 (erinnert er sich mit Kurts Hilfe) verhalf ich Kurt zu seinem ersten Auftritt, ich leitete damals einen Club und wollte einfach nur mit diesem Typ einen Band gründen und Musik machen. Kurt und ich sind übrigens die letzten verbliebenen Gründungsmitglieder der Real McKenzies. Im Laufe der Zeit sind die Band und der ganze Tross auf über dreißig Leute angewachsen. Die jetzige Band-Konstellation ist aber definitiv die beste."

 



Auf die erst kürzlich begonnene Tour angesprochenen entgegnet Paul wie aus der Pistole. "I fuckin' love it, love it, love it. Normalerweise schwingen Kurt und ich den Hammer und arbeiten sehr hart. So mussten wir beispielsweise richtig ranklotzen nur um diese Tour finanzieren zu können. Für uns ist die Tour also wie Ferien, man muss nicht um sechs Uhr aufstehen, um dann den ganzen Tag zu schuften. Es ist einfach nur geil dem Ruf des Lebens zu folgen. Außerdem reisen wir mit Leuten von denen keiner ein Arschloch ist. Verdammt, wir lieben es." Angesprochen auf die Traditionalität ihrer Auftritte im Schottenrock antwortet Paul nur trocken. "Aber natürlich, wir sind ohne jeden Zweifel sehr traditionsbewusst (echten Schotten tragen nichts drunter, A.d.V.). Ich sag nur schneller Zugriff. Außerdem ist er überraschend war, speziell im Winter. Ein richtiger Kilt hat neun Meter Stoff und zwar richtigen, nicht diesen Polyesterkram. Dadurch ist er wirklich warm, es sei denn man trifft auf den kalten Hamburger Wind." Paul wird philosophisch. "Mit der Kälte ist es wie mit dem Tod, man muss mit ihm tanzen, ihm so eng sein, dass er einen mit der Sense nicht erwischen kann. Deswegen tanzen wir immer nah am Abgrund." Trotzdem oder gerade deswegen begeben sich The Real McKenzies auch immer wieder in das Land ihrer Vorfahren. "Das letzte Mal waren wir in Schottland im vergangenen Jahr, auf unserer letzten Tour. Immer wenn wir für eine Tour rüber kommen sag ich meinem Management 'Es ist mir scheißegal ob wir dabei Geld verlieren, wir gehen auch nach Schottland'. In Schottland haben wir immer jede Menge Spaß, meine Familie trifft sich. Außerdem gefällt mir das Wetter, es ist nicht allzu warm, ich hasse es, wenn es so warm ist." Man hat also Spaß und das Wetter gefällt, aber wie reagieren Schotten, wenn sie die Musik der Real McKenzies hören. "Ja, Anfangs dachten die Leute wir wollen sie verarschen und uns über sie lustig machen, im Laufe des Konzertes wurden dann aber Fackel entfacht und britische Flaggen angezündet. Sie mögen uns, wir lieben sie, wir lieben aber auch Deutschland."

Wie erwidert man solche Liebe gegenüber einem der gerne einen trinkt und sich mit Whiskey auskennt, auskennen muss. Man bringt es auf eben dieses Thema und stellt die Frage nach dem ultimativen Whiskey. "Lagavulin, 25 Jahre alt, (schottisch, A.d.V.) das ist der beste, wenn du den trinkst schwebst du auf Wolke sieben. Aber man muss den Whiskey respektieren, man darf ihn nicht runterstürzen und schon gar nicht mixen, nur ein bisschen Wasser. Man, ich bekomme schon einen feuchten Mund, wenn ich nur dran denke." schwärmt Paul McKenzie. "Kanadischer Whiskey gehört in die Cola." ergänzt Gitarrist Kurt die Ausführungen seines Bandleaders. Entsprechend dieser flüssigen Vorliebe ist auch der Name des aktuellen Albums "10.000 shots", welches seit zirka einem Monat im Laden liegt, nicht weiter verwunderlich. "Zehntausend 'Kurze' bekommt man aus einer großen Flasche. Es geht darum auf einer Tour Spaß zu haben, Party zu machen, zu trinken und dann nicht mehr zu wissen, wer der neben dir ist. Mit dem Motto trifft man also ständig neue Leute. Außerdem hatte ich bestimmt schon "10.000 shots", ich bin seit 1974 unterwegs, das sind 31 Jahre, ach, das sind weit mehr." führt Paul als Erklärung aus. Über die Resonanz bei den Fans meint Kurt Robertson. "Sie singen immer lauthals mit, wenn wir Songs der Platte spielen." "In Japan läuft das Album recht gut. Die amerikanischen Charts haben wir noch nicht überprüft, aber die Scheibe macht sich." erklärt Paul.

Up Your Kilt - The Real McKenzies Seiten 1 2

 

auf Facebook empfehlen/teilen       Artikel drucken

Braveheart
© 09/2005 whiskey-soda.de
 


Kurzinfos: The Real McKenzies

Homepage:
- The Real McKenzies
- The Real McKenzies - MySpace-Seite

Artikel:
- The Real McKenzies - Muttis little Monsters im SO 36
- Up Your Kilt - The Real McKenzies
- The Real McKenzies - Klogeschichten

Rezensionen:
- Loch'd & Loaded
- Oot & Aboot
- 10,000 Shots
- Off The Leash
- Shine Not Burn
- Rats In The Burlap
- Two Devils Will Talk


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 06/17
Tankard - One Foot In The Grave

Tankard - One Foot In The Grave


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2017 © whiskey-soda.de