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Obituary - Back From The Dead!

Mein Gott, wer hätte gedacht, dass sie nach all dieser Zeit tatsächlich zurückkehren würden?! Viele hofften es zwar, doch schien die Chance nach guten sieben Jahren ohne Obituary-Aktivität so gut wie erloschen. Auch wenn man sich als Fan bald nur noch auf das Hinterhertrauern beschränkte, wollte die Hoffnung tief drinnen einfach nicht sterben. So harrte man all die Jahre aus, bis eines schönen Tages ein lauter Knall die Metal-Welt erschütterte. Man sagt, wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten zurück auf die Erde. Obituary waren "Back From The Dead"!


Für einen waschechten Auferstandenen ist es selbstverständlich, dass er sich den vielen Fragen der nie gestorbenen stellen muss. Wieder und wieder stellt er sich den vielen Interviews. Der Tag dieses Interviews hatte jedoch etwas besonderes an sich. Es war der Tag der Urteilsverkündung im Michael Jackson-Kindesmisshandlungs-Prozess und der Tag, an dem ich mein erstes Interview führen sollte. Es konnte einfach keine bessere Feuertaufe geben als ein Telefonat mit dem Teil einer lebenden Death Metal-Legende: Frontkiller John Tardy himself!
Schnell noch einen extra für besondere Gelegenheiten aufgehobenen, wirklich guten schottischen Whiskey zur Beruhigung, dann klingelte schon das Telefon.

 


Wie erwartet, aber noch nicht ganz realisiert, meldete sich Tardy am anderen Ende der Strippe mit einem freundlich und sehr gut gelaunt klingendem "Hi, Ich bin’s, John. Wie geht es dir?"
Nach kurzer Erklärung der Nervosität meinerseits kam man aus aktuellem Anlass schnell auf das nur wenige Stunden zuvor verkündete Jackson-Urteil zu sprechen. "Ob er wirklich schuldig ist, oder nicht? Schwer zu sagen. Ich meine, er hatte Kinder über Nacht bei sich. Aber es gab eben keine Beweise dafür, dass er irgendwas mit ihnen gemacht hat. Genauso gut gibt es genug Menschen, die an sein Geld wollen. Ober wirklich was tat oder nicht, kann man nicht beurteilen. Ich vertraue da ganz auf unser Justiz-System. Er wurde freigesprochen aus Mangel an Beweisen. Die Justiz wird richtig gehandelt haben."

Genug der Rumplänkelei! Es war an der Zeit über Obituary zu sprechen. Und so folgte die unheilvolle, vermutlich längst 2000mal beantwortete Frage nach dem „Was-Wo-Wieso?“ der langen Pause. Von dieser Routine erstaunlich ungenervt erzählte Tardy:
"Man kann im Grunde nicht von einer Auflösung sprechen. Richtig aufgelöste hatte sich Obituary nie. Wir wollten damals einfach mal eine Pause machen. Dabei legten wir uns auf keine bestimmte Zeit fest. Aus Wochen wurden Monate und aus Monaten eben Jahre. Irgendwann hatte jeder seine eigenen Projekte. Donald spielte für Andrew W.K. , Trevor hatte Catastrophic und Alan Six Feet Under. Ich selbst arbeitete mit einer kleinen Computer-Firma zusammen. Wir redeten zwar immer mal über die Band, aber es ergab sich einfach irgendwie nicht die Gelegenheit, wieder gemeinsam als Obituary zu arbeiten."


Dass sie letztendlich wieder zusammenkamen, verdanken sie dem Ozzfest 2001.
"Donald war also damals Schlagzeuger bei Andrew W.K. und gerade mit ihm auf der Ozzfest-Tour. Er rief mich an um mich einzuladen, gemeinsam mit ihm und Frank dort ein paar Songs zu spielen. Wir sagten beide zu, und so gingen wir dann gemeinsam auf die Bühne um dort mit drei Gitarristen ein Medley aus fünf Stücken zu spielen.
Danach blieben wir weiter in Knotakt, bis wir 2004 zusammen auf dem Sun & Steel-Festival in Florida auftraten."


Während die anderen Bandkollegen weiterhin Bühnenluft atmeten, hatte John Tardy in seinem Computer-Job einen Beruf weit ab vom Musikerleben gefunden. Natürlich ist es da interessant zu erfahren, wie er das neue alte Arbeiten in Studios sowie auf Bühnen eigentlich aufnimmt. "Es ist wirklich schön, wieder so zu arbeiten. Gemeinsam im Studio zu stehen oder zu proben ist alles andere als sonderbar. Es macht riesigen Spaß und es kommt einem vor, als habe es die vergangenen Jahre nie gegeben. Man fühlt sich in die Zeit zurückversetzt, als man noch zusammen in der Garage jammte. Auch die Chemie zwischen uns funktioniert noch immer genau wie früher."

Obituary - Back From The Dead! Seiten 1 2

 

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