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Jimmy Eat World – keine Weicheiband für kleine Mädchen

Man fragt sich schon, wie eine Band auf einen solchen Namen kommt. Aber wie so oft scheint das Absurdeste das Naheliegenste. So auch bei Jimmy Eat World. Denn der kleine Bruder von Jimmy schien ein ständig streitsuchender Zeitgenosse. Eines Tages, als Jimmy und Ed sich mal wieder streiteten, malte Ed komplett wütend ein Bild von Jimmy und schrieb darüber den Satz "Jimmy Eat World". Was auch immer der damals achtjährige damit gemeint hat, es beeindruckte seinen größeren Bruder so sehr, dass dieser Jahre später seine Band nach diesem Satz benannte.


Nach drei Alben, Labelwechsel und den üblichen Hochs und Tiefs, die Bands in der Musikbranche durchfahren, sehen sich Jimmy Eat World heutzutage in einer Situation, in der man das komplette Geschehen mit einer gewissen Gelassenheit sehen kann. Das war aber nicht immer so. Nachdem die Band von dem Majorlabel Capitol Records gedropt wurde, verbrachten sie erst mal nahezu 2 Jahre in einem kleinen Tourbus, den ihnen die Plattenfirma freundlicherweise geschenkt hatte. Zu dieser Zeit hielt vor allem die Begeisterung der Fans für die Musik der Band die Motivation der Jungs am Leben. Und in schlechten Zeiten gilt es einfach ein wenig zusammenzurücken. Gerade auf langen Touren in kleinen Bussen wird der CD-Player im Auto nicht nur zum besten Freund, sondern auch zu einer hart umkämpften Angelegenheit. Drummer Zach Lind über diese Zeit: "Die meist gespielte CD war sicherlich das Weezer-Album "Pinkerton". Ich wage sogar zu behaupten, dass ich zu den Menschen gehöre, die das Album am meisten hörten. Es lief quasi in Endlosschleife." "Nein, ich kenne einen Song, der das überbietet. Den Namen habe ich verdrängt, aber Tom (Gesang, Gitarre) hat uns damit dermaßen gequält, dass ich ihn einfach Tom-Track nennen würde. Er hat es wirklich fertig gebracht, ihn stundenlang auf der Repeatfunktion zu hören und wir mussten alle mitleiden. Das war wirklich total nervend," fügt Bassist Rick Burch an. Man muss schon sehr gut befreundet sein, wenn man seinen Bandkollegen auf engem Raum solche Eskapaden verzeiht. "Zum Schluß konnten wir es dann echt nicht mehr hören und haben ihn einfach aus dem Fenster geworfen. Ich glaube, keiner in der Band hat diesem Tape eine Träne nachgeweint, außer Tom natürlich, aber damit mussten wir rechnen," lacht Rick.

 

Auch wenn Jimmy Eat World heute zu den Meistern der eher softeren Klänge gehören, haben auch diese Jungs eine raue Vergangenheit. Denn erste musikalische Gehversuche unternahmen sie als Metallica-Cover Band . Vorwiegend Songs von Meilensteinen wie "Master Of Puppets" oder "And Justice For All" wurden gecovert. Wenn man heutzutage die Platten anhört, ist dies zwar schwer vorstellbar, aber Zach bestätigt dies lachend. Auch in Sachen Albumproduktion sind die Jungs keine Fließbandarbeiter. Bei ihren drei Longplayern "Clarity", "Bleed American" und das im November erschiene letzte Werk "Futures" ließen sie sich immer viel Zeit. Wenn man sie fragt, wie sie selbst ihre Musik bezeichnen und was sie selbst unter Emo verstehen, meint Zach: "Wir haben uns niemals als typische Emo-Band betrachtet. Ich denke, man kann dies nicht so kategorisieren. Sicherlich hat die Musik, die ich höre auch etwas mit dem Lebensgefühl zu tun, aber wir hören solch unterschiedlichste verschiedenartige Musik, dass dies nicht in einer bestimmten Schublade Platz findet." Somit ist auch die Antwort auf die Frage, ob was sie jemandem entgegnen würden, der sie als typische Weicheier-Mädchen Band deklarieren würde, sehr schnell geklärt: "Wenn jemand so was zu mir sagen würde, würde ich ihm entgegnen, komm mal auf ein Konzert von uns und danach sprechen wir uns noch mal. Wenn Du dann immer noch der Ansicht bist, räume das Feld und überlasse die Mädchen uns," grinst Rick.
Warum sie den Song "Jen" sometimes also Jennifer noch auf keinem Album releasten, ist nicht so ganz klar. Angeblich arbeiteten die Jungs 6 Jahre an der Idee dazu, die dann an einem einzigen Nachmittag umgesetzt wurde. "Wir haben "Jen" aber auch nicht auf dem letzten Album veröffentlicht, weil wir nach der Fertigstellung feststellen mussten, dass er in den sonstigen Songfluss von "Futures" nicht passen würde. Also haben wir uns dagegen entschlossen, es auf das aktuelle Album mit drauf zupacken, obwohl wir schon mehrmals darauf angesprochen wurden. Einen ausgefallenen Grund hierfür, der vielleicht noch eine Geschichte mit sich ziehen würde, gibt es um den Song nicht," meint Zach.

Jimmy Eat World – keine Weicheiband für kleine Mädchen Seiten 1 2

 

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Marie
© 03/2005 whiskey-soda.de
 


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