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Cult Of Luna -  The Beyond     Artist:  Cult Of Luna
    Album:  The Beyond
   
    Release:  10.02.2003
   Medium:  Album
    Genre:  Hardcore ausdrucken 
    Autor:  {644} empfehlen/teilen 
 

Die Grenzen zwischen Hardcore und Metal sind fließend. Zu diesem Schluss kommt früher oder später, wer sich bemüht, Cult of Luna musikalisch anzusiedeln. Die Heimat der 5 Krachmacher, Umea im nördlichen Schweden, zeichnet sich aus durch ihre kulturelle Vielfalt und die Hinwegsetzung über schwedische Klischees – wie auch Cult of Luna unmissverständlich zeigen.
Ihr 2. Full Length Album „The Beyond“ überrascht zwar nicht mit Neuland, hat sich aber durch seinen sehr eigenständigen Sound eine weitgehend unbesetzte Nische erobert: eine Nische irgendwo zwischen Black Metal und Crossover. Kombiniert wird, was nicht niet- und nagelfest ist, getragene sphärische Klangteppiche à la Samael, abgewechselt von brettharten Riffs untermalen schräge Samples, Geigen, Alltagsgeräusche und das unermüdliche Geschrei des Sängers, der seine Hardcore- Vergangenheit weder verstecken kann, noch will.
Wer genauer hinhört, stellt fest, dass mindestens einer der 6 Jungs zudem eine Menge Opeth gehört haben muss; lange Instrumentalpassagen geben Songs wie „Genesis“ eine atmosphärische Stimmung, aus deren aufkommender Lethargie man nur vom plötzlich einsetzenden Geschrei des Sängers gerissen wird. Und entschließt sich der eine oder andere Gitarrero doch, für eine kristallklare Melodie aus dem pelzigen Riff- Teppich auszubrechen, dann nur, um diese zur Endlosschleife auszudehnen, die den Hörer erneut einlullt und unvorbereitet in das einsetzende Tosen stößt.
Die 10 Songs bewegen sich fast durchweg im Mid- und Lowtempo- Bereich. Härte wird hier nicht durch Geschwindigkeit, sondern durch heisere, drohende Vocals und druckvolle, schleppende Riffs erzeugt. Heraus kommt dabei eine eigene Mischung aus Aggression und Schwermut, die neben Emo- und Hardcorefans auch Freunde sanfterer Klänge wie Anathema oder Tiamat und sogar Anhänger der härteren Fraktion aus Black und Death interssieren könnte.
Allerdings erweist sich besagte Nische leider auch als relativ klein. So kann es sein, dass nach dem ca. vierten Titel der Eindruck entsteht, man habe versehentlich die Repeat 1- Taste aktiviert: „Der is ja klasse, der Song, aber ich sollte auch mal die anderen hören.“ Und die gibt es leider nicht auf „The Beyond“. Die Bandbreite an musikalischer Virtuosität lässt zu wünschen übrig, selbst wenn das vorhandene Material sehr gelungen ist. Einzig das großartige „Deliverance“ ragt ein Stück weit hervor, wobei es sich hier allerdings um eine Coverversion des Titeltracks vom letzten Opeth –Machwerk handelt.
Ein hörenswertes Album also, wenn auch das Gezeigte auf weiteres, hier ungenutzes Potential schließen lässt.


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Cult Of Luna - The Beyond
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Kurzinfos: Cult Of Luna

Homepage:
- Cult of Luna

Artikel:
- Cult Of Luna - Der Kampf mit der Schuld

Rezensionen:
- The Beyond
- Salvation
- Vertikal
- Vertikal II
- Mariner
- Years in a Day (Live at La Gaîté Lyrique: Paris)

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