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Helloween -  Rabbit Don´t Come Easy     Artist:  Helloween
    Album:  Rabbit Don´t Come Easy
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  05.05.2003
   Medium:  Album
    Genre:  Powermetal ausdrucken 
    Autor:  Ingo empfehlen/teilen 
 

Ach ja, Helloween… Was haben uns die sympathischen Norddeutschen nicht schon für Freude bereitet. Sieht man einmal von dem nervenaufreibenden Besetzungs-Halali, der traurigen Ingo Schwichtenberg-Episode (R.I.P.) oder allerlei Gerüchten ab, unterhielten die Hamburger von Anbeginn stets mit Klassikern wie „Walls Of Jericho“, den „Keeper“-Scheiben oder mit Konzepten wie auf der „Time Of The Oath“-Scheibe. Damit schrieben die Mannen um Gitarrist Michael Weikath Musikgeschichte, avancierten neben den Scorpions und Accept zu den Begründern der German Rock- und Heavy Metal-Szene, feierten beachtliche Erfolge in den Staaten und Japan sowie Europa und gelten als die Ur-Väter des Melodic Speed Metal. Zudem überzeugen die Herren mit unterhaltsamen Alben-Titel wie „High Live“, „The Dark Ride“ oder dem aktuellen „Rabbit Don´t Come Easy“.

Jenes Album stellt eine Art Kurskorrektur dar, die sich nach dem kommerziellen und personellen Misserfolg des Vorgängers „The Dark Ride“ abzeichnete. Die moderne, düstere Ausrichtung wurde fast komplett über Bord der Hamburger Kogge (Achtung: Wortspiel) geworfen und für den geschassten Roland Grapow der Ex-Freedom Call-Gitarrist Sascha Gerstner in die Mannschaft rekrutiert. Dieser fügt sich sehr gut in den wiedergefundenen Happy Metal-Stil ein und steuerte einige Songs hinzu. An den Reglern zeichnete sich erneut Charlie Bauerfeind aus, der dem Album einen satten, wuchtigen Sound verpasste, so dass die Songs schön traditionell und Helloween klingen, aber einen angenehm modernen Touch aufweisen.

So beginnt das Kunststück (so übersetzt der Titel des Outputs) mit der Up-Tempo-Hymne „Just A Little Sign“, welche die Trademarks der Band unterstreicht. Der Opener präsentiert die Kürbisse so, wie die (alten) Fans sie lieben: hart, schnell, melodiös, eingängig und mit Kinderlied-Refrain-kompatiblen Ohrwurm-Chorus. „Open Your Life“ zeigt, wie gut sich der Neue an der Gitarre in die Band einfügt, sein Song steht durch seine Eingängigkeit den Kürbiss-Köppen gut zu Gesicht. „Liar“, ein Stück von Bassist Markus Grosskopf bietet herrlichen Speed Metal voll auf die Zwölf, bei dem Andi Deris ungewöhnlich hart singt. Diejenigen, die sich bisher mit den Deris-Balladen nicht so anfreunden konnten, sollten sich „Don´t Stop Being Crazy“ zu Gemüte führen, hier wird mit krachenden Gitarren und wunderschönem Refrain eine intensive Atmosphäre kreiert. „Hell Was Made In Heaven“, ebenfalls von Markus Großkopf, schlägt erneut in die traditionelle Band-Kerbe: Schnell, hoher Melodie-Anteil und Kopf-Gesang machen diesem Melodic Speed Metal-Kracher zu einem Genuss. Den wohl ungewöhnlichsten Track stellt wohl „Nothing To Say“ dar, der sehr Led Zeppelin-lastig ausfiel, mit Drogen-Outro, Reggae-Gittarren, aber genialem Refrain.

Gezogenes Fazit könnte also wohl lauten, dass Helloween der Konkurrenz um die Ex-Kollegen Masterplan erfolgreich Paroli geboten hat, alte Fans, denen „The Dark Ride“ sauer aufstieß, wieder zurück gewinnen wird als auch durch die Moderne Neumetallische begeistern könnte. Bravo!


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Ich weiss wirklich nicht wer in der neuen Platte von Helloween noch kreatives Ptential sieht... das klingt alles so verbraucht. Liegt wohl daran, das ich bin den Jungs eh nie viel anfangen konnte.

von Soda (19.10 | 02:44)

klasse kommentar... sollte mal die sachen die ich schreibe erst noch durchlesen *g

von Soda (19.10 | 02:44)
 
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Helloween - Rabbit Don´t Come Easy
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