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Eels -  Shootenanny!     Artist:  Eels
    Album:  Shootenanny!
    Label:  Universal / Dreamworks
    Release:  02.06.2003
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative ausdrucken 
    Autor:  Tobiohnebo empfehlen/teilen 
 

"When I was born/the doctor said/there is something wrong inside this baby´s head". Mit diesen verstörenden Worten beginnt das neue Album des etwas verschrobenen Exzentrikers "E" alias Mark Oliver Everett, der vor rund 10 Jahren in L.A. das Trio Eels gründete. Mittlerweile verbirgt sich dahinter allerdings eine Ein-Mann-Band mit einer Reihe von Gastmusikern.

"Shootenanny!" ist dieses fünfte Werk betitelt, bei dem die Meinungen ähnlich wie bei den Vorgängern von "genial" über "schön und traurig" bis hin zu "absoluter Mist" reichen. Dem einen erscheint die Scheibe als gelungene Zusammenfassung des bisherigen Schaffens der Band, dem anderen als zu innovationsarm und zu wenig experimentierfreudig - eher geeignet als Hintergrundmusik beim Autofahren, denn als Kunstwerk und wirkliche Bereicherung.

"E" wird das ganze Gerede egal sein. Songs schreiben und vor allem Alben veröffentlichen sind für ihn das Wichtigste – Musik machen ist der Sinn seines Lebens und, seine Frau wird das nicht gerne hören, das Einzige, was ihn je wirklich für kurze Zeit glücklich gemacht hat. Dabei sind Konzeptalben und Gesamtwerke allerdings nicht sein Ding. Da wird schon mal für ein neues Album unveröffentlichtes Material ausgeschlachtet und zusammengestellt. Schließlich kommt es auf den einzelnen Song an. Passend dazu nerven ihn Fragen nach der Bedeutung von Albumtiteln. Im Interview mit dem "Uncle Sally´s" kündigte er folgerichtig an, demnächst nur noch Albumtitel wie "Yes" oder ähnliches zu wählen, nach denen sich jede Frage erübrigt.

Ihm wird oft und gerne unterstellt, er würde sich mit seiner Musik selbst therapieren und das stimmt sicherlich auch, wurden auf dem Album "Electro-Shock Blues" doch sehr explizit tragische Verluste in der eigenen Familie verarbeitet. Andererseits muß man natürlich fragen, bei welchem ernsthaften Songwriter dies nicht so ist. "Shootenanny!" ist eine Art Auftauchen aus den finsteren Tiefen und zeigt neben schroffer Ironie, schrägen Rocknummer, die wie "Agony" zum Beispiel auch der Feder eines Elvis Costello entsprungen sein könnten, eine gewisse Milde und Weichheit. Eine mit warmer und wohlig kratziger Stimme vorgetragene Melancholie, die trotz des über allem schwebenden Mottos "These are rock hard times" positiv ausstrahlt. Sicher ist er weiterhin der "Lone Wolf", der die "Numbered Days" des menschlichen Daseins im Auge behält. Auch seinen herrlichen Sarkasmus wie in "The Good Old Days" ("I like waking up from a bad dream/makes it feel like life ain't bad") läßt der gute Mark sich natürlich nicht nehmen. Aber muntere Nummern wie "Love Of The Loveless" oder ein optimistisches "Somebody Loves You … and you´re gonna make it through" stimmen versöhnlich. Als Sahnehäubchen ist dann noch das freche "Dirty Girl" ("I like a girl with a dirty mouth/someone that I can believe") auf Track 5 zu finden.

"Shootenanny!" enthält von allem, was die Eels auszeichnet, ein bißchen und könnte tatsächlich als eine Art Querschnitt über die letzten vier Alben gewertet werden – mit einem Trend zum Positiven. Gefühlvolle Balladen mit einem unvergleichlichen Gespür für Stimmungen und Melodien, Blues, Rocksongs mit experimentellen Elementen und Folkpop mit Countryeinfluß vermischen sich zu einem Album, dass mit jedem Hören schöner und Tiefer wird.

E reicht das natürlich nicht. Wie ein Hamster in seinem Laufrad arbeitet er schon am nächsten Werk. Und diesmal mit scheinbar noch mehr Ehrgeiz: "I'm sifting through a lot of the stuff that I've recorded already and I'm just starting to plant seeds for other stuff I want to record for the next album. My standards are going to be very high. I feel the need to drop a masterpiece. Nothing less. This one is much more complicated." Man darf also gespannt sein, was da in naher Zukunft ansteht.


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