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Killing Joke -  Killing Joke     Artist:  Killing Joke
    Album:  Killing Joke
    Label:  Sony
    Release:  28.07.2003
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Sieben Jahre hat es gedauert, bis die lebende Legende Killing Joke ein neues Album auf den Markt geworfen hat. Das elfte Album in knapp 25 Jahren zeigt wieder einmal, daß es für die Musik von Killing Joke keine auch nur annähernd zu verwendende Schublade gibt.
Waren die Platten Ende der Achtziger und Anfang der Neunziger Jahre eher poppig-düster und dabei kommerziell wenig erfolgreich, so war das bis dato letzte Album Democracy von 1996 eher wütend. Und auf dieser Linie fährt sieben Jahre später auch das neue Album, mal wieder schlicht Killing Joke betitelte Album weiter. Der unvergleichliche Gesang ist die einzige Konstante in Killing Joke’s Musik, und entweder man mag ihn oder man haßt ihn, eine objektive Wertung ist bei einer extremen Stimme dieser Art nur schwerlich abzugeben.
Kümmern uns wir deswegen um die Musik, und da wird beim ersten Eindruck gegroovt und gerifft, daß es eine Freude ist. Gleich der Opener The Death and Resurrection Show läßt einem die Kinnladen herunterklappen. In jeder Hinsicht großartig.
Danach allerding wird das Album auf Dauer durch immer gleichbleibend intensiven Einsatz der Groove-Maschinerie langweilig. Auch – wie ja üblich – der Gesang variiert kaum, meist gröhlt Jaz Coleman etwas uninspiriert vor sich hin. Insbesondere die Single-Auskopplung Loose Cannon erinnert von der Intensität eher an ein Luftgewehr als an eine dröhnende Kanone.
Gegröhle als Gesang,Gegrohle an den Drums, da man Foo Fighters’ Dave Grohl gewinnen konnte. Grohl verleiht dem Album natürlich technisch hohes Niveau, aber wirklich etwas retten kann auch er nicht.
Eigentlich hätte aufgrund der Voraussetzungen bei dieser Scheibe nichts schief gehen dürfen, aber dennoch wirkt das ganze etwas steril – und eindeutig einschläfernd. Die Songs sind hart, wütend, stellenweise das Brutalste aus der Feder von Killing Joke überhaupt, und dennoch fehlt Herzblut. Man kann brutale, harte Musik machen, die so emotionskalt ist, daß es weh tut, aber Killing Joke gehören leider nicht in diese Liga.
Natürlich wird dieses Album besonders bei aufgeschlossenen Hörern von Bands wie Machine Head, Prong oder ähnlichen, modern Hardcore-Metal-lastigen Bands Freunde finden. Alle anderen sollten vorher intensiv in dieses Album hereinhören. Leider sehr zwiespältig. Wer den Stil mag, wird das Album vergöttern. Für die anderen kommt nach spätestens 6 Minuten Langeweile auf.


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Die Wiedergeburt einer Legende. Mainstream waren Killing Joke noch nie. Einem Stil zuordnen lassen sie sich heutzutage auch nicht mehr, weil sie sich ständig verändert haben oder sollte ich gar sagen, sie haben mutiert? :-)Ihre Mischung verbindet alles möglichen Musikstile, aber eines sind sie alle: kompromißlos !! Ihr neues Werk "Killing Joke" würde ich als Industrial-Metal bezeichnen. Ihr altes poppigeres New Wave - Gewand Mitte der 80er Jahre haben Killing Joke schon lange abgelegt, obwohl es ihre populärste Zeit war, soweit ich weiß. Spätestens mit dem Album Extremities, Dirt & Various Expressed emotions haben Killing Joke ein anderes Zeitalter eingeläutet und immer mehr Industrialeinflüsse bekommen. Die Gitarren schneiden wieder wie in guten alten Tagen. Ja ja, die Anfangszeit, viele weinen ihr hinterher, aber das ist Quatsch. Killing Joke waren immer spannend und zwar in allen Schaffensperioden. Das neue Album setzt genau auf dem letzten Album Democracy auf. Es ist noch eine Spur härtet, noch aggressiver, Jaz Coleman faucht, ächzt, stöhnt und vor allem schreit sich die Seele aus dem Leib, daß es die reinste Freude ist. Die Gitarre schneidet sich unaufhaltsam durch die Sinne, Dave Grohl trommelt wie ein Irrer. Also ehrlich, am Ende der CD war ich wirklich geschafft. Tip: Kopfhörer auf, Textbuch in die Hand und bloss nicht stören lassen. Ansonsten kann man ein KJ Album nicht geniessen. Anspieltips zu geben ist nicht leicht, weil eigentlich nur das Album zählt. Aber ich hebe mal hervor The death and resurrection show, You´ll never get to me und Seeing red, vielleicht, weil sie am eingängigsten sind. Volle Punktzahl, Killing Joke zurück auf dem Olymp.

von lindros (19.10 | 02:44)
 
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