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Dokken -  Hell To Pay     Artist:  Dokken
    Album:  Hell To Pay
    Label:  Sanctuary
    Release:  19.07.2004
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

In den Achtzigern rockten Dokken zusammen mit Bands wie Whitesnake oder Y & T die Hard'n'Heavy-Jugend des halben Planeten. Auch als für manche Gruppen der Stern Mitte der 90er zu senken begann, dachte Rockveteran Don Dokken zu keinem Zeitpunkt ans Aufhören. Dank A&R-Legende John Kalodner (:John Kalodner) und einer loyalen Fanbasis haben Dokken auch das letzte Jahrzehnt erfolgreich durchlebt und veröffentlichen immer noch regelmäßig Alben. Nach dem erst letztes Jahr veröffentlichten Live-Debakel "Live Japan '95" steht mit "Hell To Pay" wieder ein lang erwartetes, neues Studioalbum in den Plattenläden.

Das ausgerechnet der erste Song "The Last Goodbye" heißt, ist vermutlich Zufall, aber irgendwie ungeschickt gewählt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass in letzter Zeit nicht alles rund lief bei Dokken. Da hatte "der Don" doch gesagt, er hätte ein Soloalbum machen sollen. Mehr war darüber nicht zu hören, klang verdächtig nach Auflösung, aber inzwischen sieht, mit der Welttournee in den Startlöchern, alles wieder rosig aus. Weniger rosig kommt das Songmaterial daher. Gänzlich uninspiriert und unmotiviert wirken Lieder wie "Escape", "Prozac Nation" oder der Opener. Zu den wenigen Highlights zählen die Ballade "Care For You", die es als Bonus in einer weniger gelungenen Unplugged-Version gibt, und das kräftige "Letter To Home", ein absolut untypischer Song mit typischem Hauptteil. Schade, dass nicht das ganze Album so ist, alles andere kratzt kaum an der Oberfläche.

Zwölf bzw. elf Titel, aber nur zwei davon wirklich spitze, das reicht natürlich nicht für ein gutes Album. "Hell To Pay" bleibt weit hinter den Erwartungen zurück und liefert den versprochenen "melodischen Rock, der an den klassischen Sound erinnert", nur in geringfügigen Ansätzen. Bei all der Kritik ist zu erkennen, dass Don Dokken es noch drauf hat, aber vielleicht stimmte tatsächlich die Harmonie nicht, oder es wurde zu eilig aufgenommen, statt das Songwriting noch mal ordentlich zu verbessern. So fehlt auf "Hell To Pay" die Inspiration und der Band offenbar die Motivation. Echte Dokken-Fans greifen sowieso zu, aber gerade für die loyalen Fans hätte man sich mehr Mühe geben können. Wer sich nicht dazu zählt, für den ist das Album absolut belanglos.


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- Dokken

Rezensionen:
- Live from the sun
- Japan Live 95
- Hell To Pay
- From Conception - Live 1981
- Lightning Strikes Again
- Broken Bones


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