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Ozzy Osbourne -  Memoirs Of A Madman     Artist:  Ozzy Osbourne
    Album:  Memoirs Of A Madman
    Label:  Sony Music Entertainment
    Release:  10.10.2014
   Medium:  DVD/Blu-Ray
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Es ist möglicherweise nur ein Zufall. Aber mit "Memoirs Of A Madman" erscheint die visuelle Retrospektive Ozzy Osbournes passenderweise zum 35-jährigen Jubiläum seiner Solokarriere, die 1979 begann. Die Best-Of-CD ist in diesem Fall nur ein Nebenprodukt, die Topveröffentlichung ist die auch allein erhältliche Doppel-DVD mit (fast) allen Musikvideos von Ozzy und mit haufenweise Live-Clips, verpackt in einem schicken Digipak in antiker Buchoptik.

Im Dokufilm "God Bless Ozzy Osbourne" kann der Ozzman es kaum ertragen, seine eigenen Musikvideos anzuschauen. Für Fans aber ist es ein großer Spaß. Wer mit MTV und der Kultshow "Headbanger's Ball" aufgewachsen ist, der dürfte die meisten Videos noch kennen.

Gleich das allererste Musikvideo ist ein Kracher. "Bark At The Moon" ist ein 80er-Jahre-Horror-Trash-Fest mit Ozzy als Werwolf - großartig unterhaltsam. Kaum zu glauben, dass man damit mal Eltern schockieren konnte. Man achte auch auf den blutjungen Don Airey, inzwischen hauptberuflich Keyboarder bei Deep Purple. Auch sehenswert: Zakk Wylde bei "Miracle Man" als junger Gitarren-Posterboy ohne Bart. Und am Bass zupfte zu der Zeit bekanntlich Geezer, bei "Crazy Babies" auch mit amtlicher Fönfrisur. Vielleicht ist die DVD in England deshalb erst ab 15 Jahren freigegeben (in Deutschland ab 12).

Den Taubenkopf beißt aber der Clip zu "So Tired" ab, der an Groteske nicht mehr zu überbieten ist. Ballade und Video könnten von jedem x-beliebigen Popkünstler der 80er stammen, die Vokuhila-Fönfrisur auch. Tiefpunkt ist aber der Schnulzen-Clip "Dreamer", in dem Ozzy wie Stevie Wonder agiert - zwischen wenig schmeichelhaften Szenen aus der Reality-Serie "The Osbournes".

Weit mehr als 20 Musikvideos geben einen netten Überblick über Ozzys optische Entwicklung in verschiedenen Gewichtszuständen und bisweilen unmöglichen Frisuren (Dauerwelle!). Schade ist, dass die Reihenfolge konfus durcheinander gewürfelt wurde, anstatt die visuelle Entwicklung chronologisch aufzuzeigen. Außerdem fehlt leider der in Vegas gedrehte Clip zu "Shot In The Dark" (siehe Youtube). Für Fans ist das eine ärgerliche Lücke, die das überflüssige Bonusmaterial mit Making Of von "Let Me Hear You Scream" und anderen nicht füllen kann.

Bekannte Szenen von 1981 leiten die zweite DVD ein, deren Clips Ozzy mit kleinen Anekdoten ergänzt. Die ursprüngliche Osbourne-Band (Randy Rhoads, Rudy Sarzo, Tommy Aldrige, Ozzy) spielte vier Songs vom Meisterwerk "Blizzard Of Ozz". Manchmal quietscht es, manchmal flackern die Farben, aber genießbar ist es. Gitarrengott Randy Rhoads kann man einfach nur abfeiern.

Höhepunkt sind fünf Live-Tracks von 1986 aus Kansas City mit (dem ebenfalls grandiosen) Jake E. Lee an der Gitarre. (Ozzy im blauen Glitzeranzug muss man verzeihen.) Genauso spannend ist Philadelphia 1989 mit Songs, die ihren Platz im Osbourne-Set längst verloren haben: "Bloodbath In Paradise", "Tattooed Dancer" oder "Miracle Man". Im Anschluss darf gelacht werden über Ozzys Weihnachtsgruß 1989 bei Headbanger's Ball. Der junge Zakk kriegt sich nicht mehr ein.

Insgesamt betrachtet ist "Memoirs Of A Madman" eine gelungene Zusammenstellung. Abgesehen von den Schönheitsfehlern, dass "Shot In The Dark" bei den Musikvideos fehlt und die Reihenfolge konfus ist, gibt es nicht viel zu meckern. Hier und da hätte die Bildqualität vielleicht noch etwas besser sein können. Ansonsten ist die Doppel-DVD eine echte Schatzkiste für jeden Ozzy-Fan und ein visuelles "Best Of", das lange überfällig war. Glückwunsch zu 35 fantastischen Solo-Jahren, Ozzy!


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