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Sixx:A.M. -  Modern Vintage     Artist:  Sixx:A.M.
    Album:  Modern Vintage
    Label:  Rykodisc / Warner
    Release:  03.10.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Michael empfehlen/teilen 
 

Eigentlich müsste Nikki Sixx wieder ein Buch schreiben oder es schon getan haben. Leider ist das jedoch nicht der Fall. Leider, denn seine bisher erschienenen beiden Bücher "The Heroin Diaries" und "This Is Gonna Hurt" waren wirklich lesenswert und können jedem Rockfan als Lektüre empfohlen werden. Zu jedem dieser beiden Bücher wurde ein Album von Sixx:A.M. veröffentlicht, sozusagen als Soundtrack zum Buch. Aber jetzt, wo das dritte Album namens "Modern Vintage" das Licht der Welt erblickt hat, tut es das ganz ohne dazugehöriges Buch. Sixx:A.M. wurde 2007 als Projekt des Mötley Crüe-Bassisten Nikki Sixx gegründet, um eben jenen erwähnten Soundtrack zu "The Heroin Diaries" einzuspielen. Der Erfolg des Albums ließ das Projekt weiter bestehen und wachsen, bei dem auch DJ Ashba, aktueller Gitarrist von Guns N' Roses und der bekannte Produzent und Multiinstrumentalist James Michael (Vocals, Keyboards, Drum-Programming) mitwirken.

"Modern Vintage", ein modernes altes Modell. Der Titel ist Programm. Die Songs überraschen und klingen ganz anders, als man dies nach den ersten beiden Sixx:A.M.-Alben wohl erwartet hätte. Prinzipiell ist es natürlich immer noch eingängiger Hardrock, nicht ganz so sleazig oder rotzig wie bei Mötley Crüe, teils verspielt, verschachtelt, extrem groovy. Hinzu kommen jetzt noch ein 70er-Jahre-Vibe, unerwartete Shuffle-Beats und ironisch-poppige Nummern über Drogenkonsum('Get Ya Some'). Diese Platte ist für jede Menge Überraschungen gut. "Einige Songs auf dem Album hören sich an, als seien sie in den 60ern geschrieben, aber heutzutage aufgenommen worden", erklärt James Michael das Konzept. "Andere sind scheinbar in der Zukunft entstanden, aber in dem 60er- und 70er-Jahren aufgenommen worden." Dieser Aussage kann man sich nur anschließen. "Modern Vintage" ist eine Verbeugung vor Bands der 70er wie Queen, T.Rex oder auch David Bowie.

Los geht es mit 'Stars' und einem groovigen Basslauf. Der Song legt mit einem eingängigen Refrain die Messlatte für den Rest der Scheibe sehr hoch und erinnert noch am ehesten an das alte Sixx:A.M.-Material: Schnörkelloser Hardrock vom Feinsten. Die Drums stammen übrigens teils aus der Konserve und wurden von James Michael programmiert, da das Trio im Studio eben ohne Schlagzeuger arbeitet. Dementsprechend ist das Schlagwerk mehr oder weniger im Hintergrund, aber es klingt zum Glück nicht allzu steril. Wer es nicht weiß, könnte das auch für reale Drums halten. Bei der kommenden Livetour wird übrigens der Drummer Jeff Fab das Schlagzeug übernehmen, also keine Angst vor Samples beim Konzert! Jeff Fabb hat auch für die Studioaufnahmen einiges eingespielt, so dass durchaus auch richtige Drums zu hören sind. 'Gotta Get It Right' ist die erste Single-Auskopplung des Albums und ein richtiger Sommerkracher - auch noch im Herbst. Das ist der perfekte Song zum Autofahren. Apropos Fahren: Zum ersten Mal haben sich Sixx:A.M. an ein Cover gewagt und den alten 80er-Jahre-Klassiker 'Drive' von The Cars neu aufgenommen. Diese Neuauflage gehört jedoch eher in die Kategorie "ganz nett", und es darf gerätselt werden, warum sich Nikki Sixx und seine beiden Partner gerade diesen Song ausgesucht haben. Das Cover beginnt äußerst intim nur mit James Michaels Gesang und dem Piano, steigert sich im Refrain zu gitarrenlastigem Alternative-Rock. 'Give Me A Love' groovt dann wieder extrem und läd zum sofortigen Mitwippen ein. 'High On The Music' überzeugt durch einen Killer-Refrain, der sofort ins Ohr geht und dort auch bleibt. Auch hier werden insbesondere in den Lyrics nostalgische Gefühle herauf beschworen: "Get high on the music / get it on like it's yesterday / get high on the music / sing along like it's yesterday!" Am Schluß wird mit 'Before It's Over' geswingt. Ja, richtig gelesen. Bläser-Samples am Keyboard und knallende Drums bilden die Säulen für eine moderne lässig-coole Swingnummer und machen dem Albumtitel wieder einmal alle Ehre: Klassisch modern eben.

Dieser moderne Oldtimer ist abwechslungsreich - sogar sehr viel abwechslungsreicher als die beiden Vorgängeralben. Darum fällt es auch schwer, ihn einem bestimmten Genre zuzuordnen. Von Hardrock über Metal, Alternative bis hin zum groovigen Shuffle und Swing ist alles dabei. Ein spannendes Album ist es geworden, und man merkt, dass die Musik und ihre stilistischen Einflüsse den drei Machern am Herzen lagen. Nicht jede Nummer zündet beim ersten Durchhören, und die Coverversion von 'Drive' ist eher ein netter Bonus. Aber die meisten Songs des Albums können auf Anhieb überzeugen, wenn man sich auf die stilistische Vielfalt einlässt und kein reines Hardrock- oder Metalalbum erwartet. "Modern Vintage" ist vielfaches Hommage an lang vergangene Zeiten, Retrospektive einer vergangenen Epoche der Musik in elf Titeln. Das Album erscheint auch als eine Deluxe-Edition mit zusätzlichem Material. Nikki Sixx sollte wirklich noch ein Buch schreiben. Nach seinen beiden Veröffentlichungen über Drogenkonsum und Fotografie wäre ein musikalischer Rückblick auf seine Einflüsse ein dankbares Thema. Den passenden Soundtrack dafür hat der kreative Basser schon gemacht. Zeit zum Schreiben hat er ja demnächst dafür, wenn Mötley Crüe nächstes Jahr ihre Abschiedstour abgeschlossen haben.


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