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Stryper -  No More Hell To Pay     Artist:  Stryper
    Album:  No More Hell To Pay
    Label:  Frontiers Records
    Release:  01.11.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Für die einen waren sie Könige. Für die anderen religiöse Spinner, bekannt dafür, während ihrer Konzerte Bibeln ins Publikum zu werfen. Wie auch immer man zu White Metal stehen mag - Stryper waren die Götterriege auf dem Olymp. Das ist Jahre her, die größten Erfolge feierten Michael Sweet, Robert Sweet, Oz Fox und Tim Gaines zu den Glanzzeiten des Glam-Metal Mitte der 80er Jahre mit den Alben "Soldiers Under Command" und "To Hell With The Devil". Letzteres erhielt Platin-Auszeichnungen und verschaffte der Band mit den Gelb-Schwarzen Outfits den Titel der ersten kommerziell erfolgreichen christlichen Metal Band: White Metal war geboren. Mit dem Aufkommen anderen Musikstile in den 90ern verblasste auch Stryper, 1992 stieg Sänger Michael Sweet aus um eine Solokarriere zu starten, 1993 löste sich die Band auf. 2005 erfolgte das Comeback ohne Bassist Gaines, das Album "Reborn" konnte aber nicht an die Erfolge der 80er anknüpfen.

Das hat die Band, inzwischen in den 50ern, erstaunlicherweise mit ihrem neuen Album "No More Hell To Pay" geschafft. Sowohl kommerziell - das Album ist in den Top 30 der US-Charts eingestiegen - als auch musikalisch. Album Nummer Acht klingt wie Stryper in ihren besten Zeiten - veredelt mit den Vorzügen einer Metal-Produktion im Jahr 2013. Das dürfte für viele eine Überraschung gewesen sein, der Autor dieser Rezension bezeichnet sich beim besten Willen nicht als einen Stryper-Fan. Aber das Album hat mich sehr überrascht - überwiegend im positiven Sinne. Während der Opener "Revelation" noch etwas müde im Midtempo herumdudelt und sich der immer gleiche Chorus wiederholt, startet das Album direkt danach mit dem Titeltrack voll durch. Der beginnt zwar gemächlich, wartet dann aber mit den ersten Falsett-Pitches und Soli von Sweet und wundervollen harmonierende Background-Vocals auf. Mit "Saved By Love" legen die Herren nochmals einen Tempo-Zahn zu, der Gesang und die Gitarren-Soli beeindrucken erneut. Hier bewahrheitet sich, was Sweet in einem Interview zum neuen Album erwähnte: Daß man sich beim Sound an Priest, Maiden und Van Halen orientiert habe. Das ist gelungen und als absolutes Kompliment gemeint. Vorbei der Bon-Jovi-Säusel-Hardrock, der die Band vor ihrer Auflösung auszeichnete. "Jesus Is Just Alright" fällt mit den sehr repetitiven Lyrics wieder etwas zurück - White-Metal in seiner Reinform eben: Hier wird die Größe des Herrn besungen, aber das könnte man auch abwechslungsreicher tun. Zum Ende hin versöhnt allerdings ein erneut sehr schickes 60-Sekunden-Lead-Solo und die knackigen Drums von Robert Sweet. Bei "The One" zeigt sich die Stärke der Band für melodiöse Power-Balladen, getragen von Sweets hohem Gesang und den Background-Vocals seiner Mitstreiter - die Gitarren und Drums sind beim Tempo reduziert und zumindest zu Beginn angenehm im Hintergrund, was aber ausgezeichnet passt. Wie es sich für einen guten Mix gehört, gibt direkt anschließend beim härteren "Legacy" ein langgezogener, hoher Shout und ein rauhes Riff wieder einen knalligeren Ton an. Mit "Te Amo" und "Sticks and Stones" folgen zwei Highlights in punkto toller Hooklines, Lead-und-Background-Vocals und Flinkefinger-Soli. "Water Into Wine" hat einen coolen Blues-Rock-Groove, hier gefällt vor allem Robert Sweets Drumming, aber auch erneut der Gesang. "Sympathy" und "Renewed" schließen das Album solide ab. Überraschendes Fazit: Von den 12 Songs ist kein schlechter oder langweiliger dabei, dafür aber sehr wohl jeder dritte ein absoluter Knaller.

Das neue Stryper-Album orientiert sich stark am klassischen Metal-Sound der 80er Jahre, die Band wirkt als solche gereift und fokussiert, die Produktion ist druckvoll und gibt dem klassischen Metal einen modernen Klang. Man mag möglicherweise neben der christlichen Texte auch den geringen Abwechslungsreichtum kritisieren. Das Rad des Metals erfinden Stryper nicht neu - aber sie schaffen es, mit der modern klingenden Produktion ihren eigenen Sound überzeugend ins Jahr 2013 zu transferieren. Kombiniert mit Spitzenleistungen beim Gesang, aber auch einem sehr guten Gespür für einprägsame Hooks inklusive tonnenweise Gitarrensoli legen die White-Metaller ihr vielleicht bestes und rundestes Album überhaupt vor. Preist den Herrn!


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