whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

Plagues Upon Arda
Khazaddum
Plagues Upon Arda
(Deathmetal)

To The Bone
Steven Wilson
To The Bone
(Progressive Rock)

Brutalism
Idles
Brutalism
(Punk)

Give Us Extinction
All Out War
Give Us Extinction
(Metalcore)

Berdreyminn
Solstafir
Berdreyminn
(Post-Rock)

To The Moon And Back
Blackmore's Night
To The Moon And Back
(Folkrock)

Howling, For The Nightmare Shall Consume
Integrity
Howling, For The Nightmare Shall Consume
(Hardcore)

Everything Now
Arcade Fire
Everything Now
(Indie-Rock)

I Love You All The Time - Live At The Olympia In Paris
Eagles Of Death Metal
I Love You All The Time - Live At The Olympia In Paris
(Stoner Rock)

Solveig
Seven Spires
Solveig
(Metal)



Anathema -  Distant Satellites     Artist:  Anathema
    Album:  Distant Satellites
    Label:  Kscope
    Release:  06.06.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Artrock ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Neu erfunden haben sich Anathema mit ihrem neuen Album nicht. Wobei das ja kein Makel sein muss. Sänger Vincent Cavanagh sagt dies selbst in der Making-Of-Dokumentation auf der Limited Edition des Albums: Man habe sich nicht sehr verändert, außer vielleicht noch etwas mehr elektronischen Elementen. Und ja, der Ambient-Anteil hat tatsächlich zugenommen. Aber vor allem eines hat "Distant Satellites" mehr als "Weather Systems": Bombastisch-theatralische Momente. Vielleicht liegt es auch nur daran, daß man sich an den neuen Klang der Engländer gewöhnt hat, der mit der 2010er Veröffentlichung "We're Here Because We're Her" eingeläutet wurde. So gesehen geht das britische Sextett mit "Distant Satellites" mit ihrem Progressive-Art-Rock bereits in die Dritte Runde. Daß sie ihr Handwerk mehr als gut verstehen, war auch auf dem zwischen den beiden Alben erschienenen Konzert-Film "Universal" eindrucksvoll nachzuerleben.

Die weit entfernten Satelliten eröffnen mit 'The Lost Song Pt.2' ein Klavier- und Gesangsbetonte Ballade, die stark an "Untouchable" vom Vorgänger erinnert. Allerdings ist hier Sängerin Lee Douglas noch um einiges stärker involviert. Der Song ist ein Gänsehaut-Garant, genau wie die beiden weiteren Teile. Sie entstanden in einem verzweifelten Versuch von Daniel Cavanagh, einen verlorenen Song zu rekapitulieren. Nach eigenen Angaben hat er ihn nicht wiedergefunden - aber die Versuche sind dennoch mehr als hörenswert. Die kräftige Stimme von Douglas entfaltet gemeinsam mit den Streicher-Samples, dem Klavier und der schaurig-schönen Melodie eine Dramaturgie und Dynamik, die erstaunlich ist. Diese Dramaturgie wird bei 'Dusk' fortgesetzt, die Zutaten sind die gleichen. Wundervolle Crescendi und Decrescendi, die stark von den beiden Sängern dominiert sind. In 'Dusk', gefolgt von 'Ariel' sind es geradezu Duett-Kämpfe zwischen Frontmann Vince Cavanagh und der blonden Lee Douglas, die wohl noch nie so starke Gesangsparts beisteuern durfte wie auf der neuen Scheibe. Eigentlich erhält man auch auf den weiteren Songs den Eindruck, daß sich alle ausgetobt haben, das Klavier, der Synthesizer und vor allem die Sänger. Nur von den Gitarren kriegt man relativ wenig zu hören, was schade ist bei einer Rockband. In 'Anathema' sind sie immerhin deutlich zu hören, das Riff unterstützt die Tasteninstrumente. Wer ein richtiges, dominierendes und nicht nur akzentuierendes Gitarrensolo erwartet, bekommt hier eines der wenigen des Albums zu hören. Im Titelsong 'Distant Satellites' bekommt man Elektro-Beats zu Keyboard und Gesang serviert. Es variiert das Gesangsbetonte Album etwas, dürfte aber vielen Fans, die noch den Metal-Wurzeln nachtrauern, einen Grund mehr geben, sich endgültig von der Band abzuwenden. Metal findet auf diesem sehr homogenen und manchmal etwas den Abwechslungsreichtum vermissen lassenden Album keiner mehr. Wohl aber sehr gelungenen, stimmungsvollen und gesangslastigen Art-Rock mit viel Streichern und etwas Ambient-Anleihen. "Distant Satellites" geht aber bei aller Ähnlichkeit mehr ins Herz als der Vorgänger, vor allem Dank des starken Gesangs. Der engelsgleiche Gesang von Lee Douglas ist nicht von dieser Welt!


  WS-Bewertung: 2- User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
2 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!

Die Dame heißt Lee Douglas, nicht Lee Adams, informiert euch mal über die Bands über die ihr schreibt, so wirkt das ziemlich peinlich...

von Morphie (01.06 | 00:01)

Danke für den Hinweis. Ist korrigiert. Keine Ahnung, wie das passiert ist...

von DanielF (14.07 | 13:56)
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
Anathema - Distant Satellites
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken


Kurzinfos: Anathema

Interesse?



Homepage:
- Anathema

Artikel:
- Anathema - Traurigkeit, Melancholie und Gänsehaut-Stille?
- Porcupine Tree & Anathema - Der Stachelschweinbaum mit dem Kirchenbann
- Anathema - Emotionale Superlative
- Anathema - Nostalgie ist Zeitverschwendung!

Rezensionen:
- A Fine Day To Exit
- A Natural Disaster
- We're Here Because We're Here
- Weather Systems
- Distant Satellites
- The Optimist
- the optimist


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 08/17
Steven Wilson - To The Bone

Steven Wilson - To The Bone


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2017 © whiskey-soda.de