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Pop Evil -  Onyx     Artist:  Pop Evil
    Album:  Onyx
    Label:  Eleven Seven Music
    Release:  16.05.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Besser spät als nie, könnte man sagen. Rund ein Jahr hat es gedauert, bis das dritte Studioalbum der amerikanischen Formation Pop Evil nun endlich auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz in den Regalen stehen darf. Denn in den USA erschien "Onyx" bereits im Mai 2013. Aber erst durch kürzlich abgeschlossenen Deal mit Eleven Seven Music eröffneten sich die Distributionswege nach Europa. Was lange währt, wird endlich gut, oder wie heißt das? Demnach müsste "Onyx" ja ganz besonders gut geworden sein. Das wollten wir natürlich genauer wissen und haben die Scheibe für Euch ausgiebig probegehört.

Pop Evil formierten sich 2001 - damals noch unter dem Namen TenFive - aus den Mitgliedern verschiedener anderer Bands im US-Bundesstaat Michigan und auf Initiative von Leadsänger Leigh Kakaty. Nach zwei EPs folgten 2007 unter dem neuen Namen Pop Evil zuerst der Plattenvertrag und 2008 dann mit "Lipstick on the Mirror" das erste reguläre Album. Dieses erschien, genau wie der Nachfolger "War of Angels", in hiesigen Regionen jedoch lediglich als teurer US-Import. "Onyx" markiert damit das erste offiziell veröffentlichte Album der fünf Amerikaner im deutschsprachigen Raum. Bekannt dürfte die Band hierzulande aber dem einen oder anderen schon durch die kürzliche gemeinsame Tour mit den Labelkollegen von Five Finger Death Punch sei. Gesang, zwei Gitarren, Schlagzeug und Bass, in dieser typischen Besetzung treten Pop Evil nun an, auch die Fans in Europa zu begeistern. Der Name soll die harten bösen Gitarrenriffs repräsentieren, welche die Band mit eingängigen Refrains kombiniert. Diese Riffs sind ein Markenzeichen von Pop Evil, und die beiden Männer an den Sechssaitern, Nick Fuelling und Dave Grahs, klampfen sich hörbar die Finger wund.

Den Hörer erwarten 15 melodiöse, teils aggressive Mid-Tempo-Songs irgendwwo zwischen Hard Rock und Alternative Metal. Evil? Ein bißchen. Poppig? Zum Glück nicht, so dass Rock- und Metalfans keine Berührungsängste haben müssen. Produziert wurde "Onyx" von Johnny K, der unter anderen schon mit Bands wie Disturbed oder 3 Doors Down gearbeitet hat. Und das hört man auch. Schon beim Opener 'Goodbye My Friend' fühlt man sich bei den griffigen Riffs und dem Gesangstil schnell an 3 Doors Down oder auch Billy Talent erinnert. Mit 'Deal With The Devil' folgt ein schneller Rocker, der sofort in die Beine geht und auch die Nackenmuskulatur beansprucht. 'Trenches' repräsentiert nach der Aussage der Band die harte Arbeit des Quintetts, mit ihrer Musik das Publikum zu erreichen. "Es geht um unsere Schlachten", erklärt Frontmann Kakaty. "Wenn wir als Band bestehen wollen, müssen wir Musik schreiben, mit der sich die Leute identifizieren können. Wir müssen uns aus den Gräben herauswühlen." 'Trenches' war in den USA die erste Single-Auskopplung des Albums und erreichte dort den ersten Platz der Rockcharts.

Mit 'Torn To Pieces' nehmen die Amis das Tempo etwas zurück und präsentieren uns eine nette Balade mit einem merkwürdigen Quietschen im Hintergrund, bei dem sich die Älteren unter uns an eine ungeölte Musikcassette erinnert fühlen dürften. 'Sick Sense' wird dann ziemlich "alternative" und erinnert einmal mehr an Billy Talent. Während im Intro und den Strophen vermehrt auch elektronische Samples eingesetzt werden, gleicht der Refrain dann einem Schlag in die Magengrube mit präzisen harten Gitarrenriffs und treibender Bassdrum. Wer da nicht headbangt, ist selbst Schuld! Genau dazu laden auch die restlichen Titel auf "Onyx" ein, mal etwas schneller, mal langsamer: Es darf auf jeden Fall gebangt werden!
Die letzten drei Songs sind Bonustracks für den europäischen Markt und eigentlich Wiederveröffentlichungen der größten Hits des Vorgängeralbums "War of Angels". Da gibt es mit 'Monster You Made' noch einen Knaller mit griffigem Refrain und äußerst eingängiger Melodie, fast eins der Highlights des Albums, wenn es eben nicht schon älter wäre. Bei 'Boss's Daughter' holten sich Pop Evil Unterstützung durch niemanden Geringeres als den Mötley Crüe Gitarristen Mick Mars. Der fühlte sich musikalisch sicher gut aufgehoben und drückt dem Song mit seinem Spiel einen typischen Crüe-Stempel auf. Gut gemacht!

Onyx ist ein fast undurchsichtiges Mineral, das häufig zu Schmucksteinen verarbeitet wird. Undurchsichtig oder diffus sind die Songs des gleichnamigen Albums ganz und gar nicht geworden. Die Riffs sind immer griffig, präzise und sehr direkt, der Gesang rauh und aggressiv und mit der notwendigen Rotzigkeit. Der Sound wirkt authentisch und nicht glattgebügelt. So muss Alternative Metal klingen. Manche Songs wirken im Aufbau allerdings doch recht ähnlich, und man hat den Eindruck, das eine oder andere Riff zwei Tracks zuvor schon einmal gehört zu haben. Man sagt ja, dass das zweite Album einer Band das schwerste sei, aber das dritte dann die Veröffentlichung, an der sich der weitere Weg entscheidet. Sogesehen sind Pop Evil auf dem richtigen Weg, haben sie doch mit "Onyx" ein faszinierendes und rockiges Album aufgenommen, das Lust auf mehr macht. Und jetzt, wo auch der europäische Markt erschlossen ist, dürfte der nächste Release hier dann auch zeitnah erscheinen und nicht wieder mit einem Jahr Verspätung.



geschrieben von Michael Buch


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