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Annihilator -  Feast Ecolbook Edition     Artist:  Annihilator
    Album:  Feast Ecolbook Edition
    Label:  UDR
    Release:  07.03.2014
   Medium:  Album
    Genre:  Thrashmetal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

Die 80er hatten nach landläufiger Meinung ja nicht viel interessantes und ästhetisches zu bieten. Schlechte TV-Serien, Neon-Schnürsenkel und schmalziger Synthie-Pop sind aber nicht das einzige, was jenes Jahrzehnt prägte. In der Metalszene machte in den späten 80ern allerorten eine innovative Hochzeit aus Metal und Punk von sich reden: Thrash-Metal. Neben den vier großen Metallica, Slayer, Anthrax und Megadeth gab es auch Destruction, Sodom und Kreator aus Deutschland. Und Annihilator um Frontmann Jeff Waters aus Kanada. In den 90ern hatte die junge Bewegung schon wieder mit Konkurrenz zu kämpfen, Grunge aus Seattle. In den 2000er Jahren kam Nu-Metal. Auch wenn man mitunter harte Zeiten durchlebte, ist das interessante, dass eigentlich alle großen Bands noch oder wieder bestehen und überaus aktiv sind. Vor allem in den letzten Jahren haben viele Große es geschafft, in der Neuzeit anzukommen. Indem man sich nicht wie in den Jahren zuvor mit dem Kopieren aktueller Trends anbiederte, sondern sich auf die ureigenen Stärken besinnte, legten Testament, Megadeth, Metallica und Co. die besten Alben seit langem vor. Sogar an den Chartplatzierungen läßt sich dieses Phänomen beobachten, auch bei Annihilator.

Bei "Feast" von Annihilator ist das besonders bei der nun ein knappes halbes Jahr nach der regulären Veröffentlichung erscheinenden Ecolbook-Limited-Edition sehr eindrucksvoll nachzuhören. Die enthält nochmaliges Bonus-Material. Die eigentliche "Feast"-CD umfasste neun neue Songs, die bis auf die gelungene Ballade "Perfect Angel Eye" echten Kracher-Thrash lieferten, den Annihilator auch im vergangenen Herbst eindrucksvoll Live präsentiert haben. Hinzu kommt die Best-Of-Scheibe namens "Rekill" - mit 15 neu eingespielten Songs aus der bisherigen Bandgeschichte. Die neue Ecolbook-Edition mit einem schicken neuen Hologramm-Cover-Artwork in Zombie-Grün wird nun noch durch die Live-DVD der Wacken-Show 2013 ergänzt. Eine Stunde Annihilator Live auf dem größten Metal-Festival der Welt. Was will man da noch meckern?

Die Zeireise in die Vergangenheit der Band eröffnet mit 'Fun Palace' vom 1990er Album, mit Crossover-Anleihen, die einen schmunzeln lassen. Kennt noch irgend jemand Clawfinger? 'Never Neverland' vom gleichnamigen Album erinnert an den 90er Sound der balladesken, langsameren Songs von Metallica. Auch bei 'Set The World On Fire' flirtet man bei Gesang und Riffs mit dem Hip-Hop. Der rohrere Sound der Anfangstage regiert dagegen wieder bei 'W.T.Y.D.' vom 89er Debüt. Und so geht es weiter mit speedy Riffs bei 'Bloodbath' von 1999. Es ist wirklich erstaunlich, aber mit etwas Übung erkennt man wirklich ohne es zu wissen, welcher Song aus welcher Phase der Band stammt. Ein wundervolle, spannende Dreingabe.

"Feast" selbst eröffnet mit 'Deadlock' eindrucksvoll. Hartes, schnelles Riffing, grimmige Shouts. Toller Thrash-Opener! Bei 'No Way Out' zeigt Waters mit Flinkefinger-Leads, warum er als Zauberkünstler auf seinem Instrument gilt. Bei 'Smear Kampaign' kommen die Punk-Wurzeln des Thrash schön durch und bei 'Wrapped' ist es wieder die perfekte Verbindung von Thrash-Riffs und gelungenen Soli. Die bereits erwähnte Ballade 'Perfect Angel Eye' fällt zwar mehr als nur ein bisschen aus dem Rahmen. Aber andererseits, warum sollte Waters nicht mit seinen 47 Jahren eine Liebesballade auf sein Album nehmen? Schließlich muss er niemandem mehr etwas beweisen und der Song an sich ist mit seiner träumerisch-melancholischen Melodie und dem stimmigen Gesang von Sänger Dave Padden absolut gelungen und es geht direkt danach wieder mit Vollgas weiter! 'Demon Code' hat einen recht düsteren Touch, wie es für sich einen Song mit diesem Titel gehört - und alles was sonst noch zu einem Thrash-Metal-Song gehört, der abgeht. Die beiden letzten Songs 'Fight The World' und 'One Falls, Two Rise' kombinieren äußerst gelungen-ruhige Abschnitte mit Vollgas-Metal.

Die Frische der jüngeren Musiker um Waters und seine Erfahrung haben "Feast" zu einem wirklich gelungenen, zeitgemäßen und abwechslungsreichen Thrash-Metal-Album werden lassen. Für alle Kritiker, die der Band Kommerz-Tendenzen für die zweite Limited-Edition-Veröffentlichung des 2013er Albums vorwerfen mögen: Wenn man die Standard-Edition des Albums nicht gerade im Ausland kauft, dann schlägt diese immer noch mit dem vollen Preis um die 15 Euro zu Buche. Für die erste limitierte Auflage des Albums legt man bei Ebay rund das Doppelte als für die Ecolbook-Edition hin. Und das noch ohne Live-DVD! Der Mehrwert dieser Edition eines der frischesten Thrash-Metal-Alben der letzten Jahre ist also absolut gegeben. Eine kleine letzte Warnung noch an alle, die der Band schon länger folgen und inzwischen Papis sind: Bitte nicht das Ecolbook im Auto-Kindersitz zwischen Bilderbüchern liegen lassen. Das für erwachsene Horror-Fans sehr gelungene 3D-Zombie-Cover-Artwork könnte beim Metal-Nachwuchs Durchschlafstörungen zur Folge haben.


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