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Soilwork -  The Living Infinite     Artist:  Soilwork
    Album:  The Living Infinite
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  01.03.2013
   Medium:  Album
    Genre:  Deathmetal ausdrucken 
    Autor:  DanielF empfehlen/teilen 
 

"Soilwork" kommen aus Schweden - von daher wäre eine Metapher mit Elchen oder Fischen eher angebracht als eine mit Steinen. Aber edle Steine und Metalle findet man schließlich auch in Skandinavien, wenn man tief in der Erde (engl. "Soil") oder im Gestein gräbt. Ganz selten und in sehr großer Tiefe legt man auch einmal einen Rohdiamanten frei. Tief gegraben haben Soilwork im übertragenen Sinne, ist doch das neueste Doppelalbum "The Living Infinite" bereits das neunte Studioalbum. Es passt mindestens in die Kategorie "Edelmetall", nach dem Geschmack mancher besteht es vielleicht sogar den Härtetest als Diamant.

Egal welche Nuancen man auf hohem Niveau anglegt, "The Living Infinte" macht sehr vieles sehr gut und allen Recht machen kann man es schließlich nie. Genau das ist schon das erste, was bemerkenswert ist. Das Album hat definitiv nichts berechnendes, kalkuliertes an sich. Die Herren um Bandleader Björn "Speed" Strid haben einfach den aus ihrer Sicht nächsten, konsequenten Schritt gemacht, ihren Stil an der Grenze von Melodic Death und Metalcore weiter zu zelebrieren und zu verfeinern. Die Art der Musik ist bereits innerhalb des Melodic Death Metal Genre sehr heterogen, außerdem liegen die Wurzeln des MetalCore teilweise im Melodic Death Bereich. Es gibt wohl keine Band außer Soilwork, die so dicht an dieser Grenze arbeitet, sollte man eine solche überhaupt definieren können. Mich erinnert die aktuelle Scheibe stark an die letzten, gelungenen Alben von MetalCore-Bands wie As I Lay Dying, August Burns Red oder Demon Hunter. Das ist ja beileibe nicht schlecht. Trotzdem: Unter Death-Metal stellt mancher sich etwas anderes vor, was eher in die Richtung von Nile, Suffocation oder Cannibal Corpse geht. Jeder dieser zuletzt erwähnten Bands hat im letzten Jahr ebenfalls eine neue Platte veröffentlicht,die um einiges härter war als das vorliegende Album. Wer es also gerne "ultraderbe" hat, wird mit Soilwork nur bedingt etwas anfangen können. Das muß man einfach wissen.

Ein gutes Beispiel für diese Einordnung ist der Song "The Windswept Mercy", das mit Keyboards, Klargesang und für eine Deathmetal-Band recht zahmen Gitarren beginnt. Noch prägnanter ist "Whispers and Light", das die erste CD abschließt und die gesamte Spanne von ruhigen und geshouteten klaren Gesangspassagen über Screams bis zu Growls abdeckt, wobei letztere recht sparsam eingestreut werden. Mit dem großartigen "Long Live The Misanthrope" setzt nach einem Instrumental-Intro gewaltig schwermetallisch die zweite Hälfte des Doppelalbums ein. Schnelle Stakkato-Drumbeats vom feinsten und wieder und wieder diese grandiosen und häufig auch sehr schnellen Wechsel von Screams zu Growls und wieder zurück zu super-melodiösem Klargesang. Nicht wenige Bands haben dafür zwei Sänger, Strid kriegt diese Herausforderung bestens alleine hin!

Die zweite CD des Doppelalbums enthält danach allerdings nicht mehr die richtig großen Würfe - und auf hohem Niveau gejammert klingt dann auch vieles ein bißchen ähnlich und metallt so vor sich hin. So ganz kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, daß das Album noch ein Stückchen besser geworden wäre, wenn man aus den besten Stücken ein normales Album gemacht und das restliche Material in einer Special-Edition verwendet hätte. So bietet das (eigentlich sehr gute Album) für ein ambitioniertes knapp 90minütiges Doppelalbum dann bei allen knackigen Riffs und tollen Melodien doch nicht genügend Variationen für ein absolut rundes Meisterwerk. Trotzdem landet Soilwork ein tolles Melodic-Death-Metal-Doppelalbum, das vor allen Dingen auch Freunden von melodischem MetalCore sehr gefallen dürfte.


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