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Therion -  Les Fleurs Du Mal     Artist:  Therion
    Album:  Les Fleurs Du Mal
    Label:  Adulruna
    Release:  09.11.2012
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Das neue Album von Therion ist ein großartiges Beispiel dafür, wie verblödet ein Großteil der heutigen sogenannten Online-Musik-Journalisten ist; insbesondere im englischsprachigen aber auch im deutschen Netz haben dutzende von Möchtegernkritikern ihre nicht vorhandene Kultur bewiesen und schreiben über etwas, das sie nicht einmal im Ansatz verstehen.

Glücklicherweise gibt es auch einige Kollegen, die zumindest das Minimum an journalistischer Tätigkeit beherrschen und sich informieren, bevor sie ihre unausgegorenen Schmierereien auf das Volk loslassen.

Da wird gern über die flauen, flachen, simplen Melodien schwadroniert ohne zu wissen, dass es sich bei ALLEN Stücken dieses Albums um Coverversionen handelt. Insofern kann man Christofer Johnsson sicherlich eine Menge vorwerfen, aber nicht, dass seine Melodien im Vergleich zu früher miserabel seien – es sind nämlich gar nicht seine.

Es wird über Kitsch gelästert, über Langeweile, über das Einschlafen, das diese Musik erst erträglich macht und über den totalen Niedergang von Therion. Für so viel Bullshit müsste man den Herren Kritikern kübelweise Häme in Form von Kuhmist über den offensichtlich nicht benutzten Köpfen auskippen. Mag man all diese Kritikpunkte vielleicht akzeptieren – aber ohne die lebensnotwendige Backgroundinformation, dass es sich um ein Album voller französischer Chansons von Marie Laforet über Sylvie Vartan bis hin zu France Galll und Serge Gainsbourg handelt ist diese Kritik vollkommen wertlos.

Man mag über französische Chansons und die gepflegte, wohlige, häufig kitschige Langeweile die sie verbreiten und die Therion hervorragend eingefangen haben denken was man will. Die meisten Stücke auf 'Les fleurs du mal' sind melodietechnisch extrem nah an den Originalen, mit weiblichem Operngesang interpretiert und nur minimalem Einsatz männlicher Stimmen verfeinert. Der Sound ist klassisch unterproduzierter Therion – Klang, der aber bei den eben nicht vollkommen überladenen Stücken nicht so negativ auffällt wie auf den letzten, tatsächlich ziemlich bescheidenen Alben der Band.

Wer ein Interesse an einem unglaublich originellen Album hat, Kitsch nicht abgeneigt ist und / oder eh ein Freund unbekannter französischer Chansons ist wird hier viel Freude haben. Zum 25jährigen Bandjubiläum sind Therion an einem Punkt angekommen an dem Christofer Johnsson offensichtlich alles egal ist. Dabei kommt dann eben ein Album heraus, dass hochgradig seltsam ist. Klassische französische Chansonmelodien im Metalgewand sind nun einmal irgendwie verkehrt. Spannend, mitreißend, intelligent und einfach unglaublich originell ist das allemal. Dazu machen viele Stücke einfach gute Laune - etwas, dass es in dieser Form bei Therion auch noch nicht gab. Das Album vor einem Kauf anhören sollte aber jedem, und insbesondere Therion-Fans, ans Herz gelegt werden.


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"....ein großartiges Beispiel dafür, wie verblödet ein Großteil der heutigen sogenannten Online-Musik-Journalisten ist; insbesondere im englischsprachigen aber auch im deutschen Netz haben dutzende von Möchtegernkritikern ihre nicht vorhandene Kultur bewiesen und schreiben über etwas, das sie nicht einmal im Ansatz verstehen." Da redet gerade der richtige, wer im Glashaus sitzt und selber über etwas schreibt dass er nicht wirklich ansatzweise versteht (Anathema, Die Kammer) sollte lieber nicht mit Steinen werfen und besser die Schnauze halten... Sorry aber wer austeilt muss auch einstecken können...

von Morphie (20.11 | 17:42)

Also, Anathema verstehe ich schon seit die Band mit Cradle Of Filth und At The Gates als Vorband getourt haben, und das ist lockere 20 Jahre her. Die Kammer ist im Vergleich zu Chamber einfach schlecht. Und ja, viele Leute verstehen die therion nicht, weil sie, im Gegensatz zu mir, keinen Zugang zu französischer Chansonkunst haben. Dem mache ich auch keinen Vorwurf - mein Vorwurf geht dahin, dass Leute Rezensionen schreiben ohne überhaupt zu wissen, DASS es sich nicht um Therion-Songs handelt. Das ist hochgradig dumm. Unabhängig davon bleibt es jedem selbst überlassen, die Therion nicht zu verstehen und deshalb scheisse zu finden. Das kann ich absolut nachvollziehen. Nur so tun als ob sie verstehen würden ist erbärmlich.

von The Wendigo (20.11 | 19:01)
 
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