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Ozzy Osbourne -  God Bless Ozzy Osbourne     Artist:  Ozzy Osbourne
    Album:  God Bless Ozzy Osbourne
    Label:  Eagle Vision
    Release:  11.11.2011
   Medium:  DVD/Blu-Ray
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Eben erst für nur einen Tag im Kino, erscheint das Biopic 'God Bless Ozzy Osbourne' schon auf DVD/Blu-Ray. Der erste Film über den unzerstörbaren 'Prince Of Darkness' wurde von seinem Sohn Jack Osbourne produziert, der nach dem Abspann gemeinsam mit seinem Vater in einem Interview ausführlich Rede und Antwort steht. Aber eins nach dem anderen.

'God Bless Ozzy Osbourne' ist kein musikhistorisches Werk, das womöglich chronologisch die Alben und Tourneen von Ozzy mit ein paar Randnotizen abhandelt. Der Film befasst sich nicht damit, wie Zakk Wylde in die Band kam, geschweige denn wer Jake E. Lee und Brad Gillis sind. Er befasst sich mit den Ereignissen und Menschen, die Ozzys Lebensgeschichte maßgeblich beeinflusst und geprägt haben. Und mit Fledermäusen und Tauben.

Da wird natürlich beleuchtet, wie John Osbourne zu Black Sabbath kam ('Ozzy zig needs a gig') und - fast noch wichtiger - wie er rausflog und was dann passierte. Sicherlich das spannendste Kapitel ist die Zeit zwischen dem Black Sabbath-Album 'Never Say Die' (Ozzy: 'Das schlechteste, was ich je aufgenommen hab.') und der genialen Wiederauferstehung mit 'Blizzard of Ozz'. Die Geschichte wurde schon häufiger erzählt, aber nicht aus dieser Perspektive. Sämtliche Osbourne-Kinder kommen zu Wort. Und was sie über ihren Vater sagen, ist nicht schön. Mittlerweile haben sie zwar längst ihren Frieden mit ihm geschlossen, aber vor der Kamera reden sie Tacheles. Er habe es selbst so gewollt, sagt Ozzy später im Interview.

Natürlich darf auch die Tragik um den Tod des Wundergitarristen Randy Rhoads nicht fehlen. Dem Ex-Bassisten Rudy Sarzo kommen im Interview auch heute noch fast die Tränen. Bei Ozzy merkt man besonders in den zusätzlichen Szenen im Bonusmaterial, wie nahe ihm das knapp 30 Jahre später immer noch geht.

Wirklich toll sind die Szenen von Randy Rhoads, z.B. aus dem Fernsehen. Die Szenen von der 'Diary Of A Madman'-Tournee sind schier unglaublich (und trotzdem immer noch nicht offiziell auf DVD veröffentlicht). Hingegen laufen einem bei der Nachrichtenmeldung aus dem Radio zum Tod von Randy kalte Schauer über den Rücken.

Vielleicht das krasseste (aber auch lustigste) in diesem Film sind die Geschichten, die Mötley Crüe-Drummer Tommy Lee erzählt. Es geht um die berühmt berüchtigten Ekel-Wettbewerbe zwischen Ozzy und Crüe-Bassist Nikki Sixx - und wieso Nikki nicht gewinnen konnte. Es ist schockierend, aber man muss lachen. Dasselbe gilt für viele Momente des Films. Man schüttelt den Kopf, man ist geschockt, man ist begeistert, und in vielerlei Hinsicht empfindet man auch Mitleid. Im Kern sitzt nämlich Ozzys schwaches Selbstbewusstsein und seine heftige Alkohol- und Drogensucht, die er erst vor wenigen Jahren in den Griff bekam.

Schließlich hat Ozzy sogar den Führerschein gemacht. Gegen Ende des Films fährt er den Zuschauer durch seine Wohngegend. Wie sehr ihn das Tourleben anstrengt, zeigen die Backstage-Szenen. Direkt nach der Show muss Ozzy erst mal eine Extraportion Sauerstoff zu sich nehmen. Dass er die Strapazen trotzdem auf sich nimmt, ist bemerkenswert. Und auch, wenn er nicht mehr jeden Ton trifft, haben seine Konzerte hohen Unterhaltungswert. Genau wie dieses Portrait, das oft alles Anderes als 'cool' ist, dafür aber überraschend authentisch. Manchmal hätte es allerdings gern noch etwas ausführlicher sein dürfen. Das Archiv ist ja offenbar voll mit sehenswertem Material.

Die DVD-Ausgabe punktet mit umfangreichem Bonusmaterial, darunter das eingangs erwähnte ausführliche Interview, das im Kino direkt nach dem Film lief und Szenen vom Tribeca Film Festival. Interessant sind auch die Szenen, die nicht im Film sind. Da schimpft Ozzy mit den Regisseuren Mike Fleiss und Mike Piscitelli, weil er sich nicht genau an den chronologischen Ablauf diverser Ereignisse erinnern kann. Er erklärt seine Tätowierungen, spricht über den Hintergrund des Ozzfestes und zeigt seinen ausfahrbaren Fernseher am Bett. Dazu gibt es ein interessantes alternatives Ende. God bless Ozzy Osbourne!


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