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In Flames -  Sounds Of A Playground Fading     Artist:  In Flames
    Album:  Sounds Of A Playground Fading
    Label:  Century Media
    Release:  17.06.2011
   Medium:  Album
    Genre:  Deathmetal ausdrucken 
    Autor:  Ingo empfehlen/teilen 
 

Jedesmal, wenn In Flames ein neues Album veröffentlichen (zumindest seit den 2000ern), denken die Die Hard-Fans wehmütig an die Death Metal-Wurzeln der Band zurück. Doch Zeiten züngelnder Twin Guitar-Melodien sind vorbei, Songs wie "Whoracle", "Jotun" oder "Episode 666" sucht man mittlerweile vergeblich, dafür bekommt man modernen, einzigartigen und stilbildenden Death Metal, mit dem die Schweden beachtliche 2,5 Millionen Einheiten mit zehn Alben verkauft haben.

Fragte man sich in den letzten Jahren ansonsten, in welche Richtung ein neues In Flames-Album tendiert, war diesmal die Frage, ob die Klasse überhaupt gehalten werden kann, immerhin musste das letzte verbliebende Gründungsmitglied Jesper Strömblad seiner Alkoholsucht Tribut zollen und gab In Flames auf. So oblag es Björn Gelotte, das gesamte Songwriting allein zu stemmen. Und diese Aufgabe meisterte er bravourös, denn anders als auf "Sense Of Purpose" stehen auf "Sounds Of A Playground Fading" wieder vermehrt eingängige Melodien im Vordergrund, die den Fan fesseln und stellenweise in die "gute alte Zeit", also in "Clayman"- und "Colony"-Sphären, zurück versetzen.

Man kann es drehen, wie man will, seit dem letzten Jahrzehnt haben In Flames den Weg nach vorn gesucht, um nicht in einer kreativen Sackgasse zu enden, denn ihr Melodic Death Metal der 90er stellte natürlich eine gewisse Begrenzung dar, die mittels der Experimente von Alben wie "Soundtrack To Your Escape" gesprengt wurde.

Wo ist nun "Sounds Of A Playground Fading" anzusiedeln? Die Refrains sind wieder richtig groß, Melodien gibt es en masse, aber einen kompletten Schritt zurück zu den eigenen Wurzeln gibt es nicht, wohl aber mittelschwere Liebäugeleien.

Der Opener "Sounds Of A Playground Fading" ist ein rhythmisch-eingängiger Brocken, bei dem sich besonders der Refrain im Ohr festsetzt und einen typischen In Flames-Hit der jüngeren Vergangenheit darstellt.

"Deliver Us" beginnt mit elektronischen Spielereien, dazu weisen die doppelstimmige Sologitarren in Richtung Historie, Sänger Anders gibt erneut alles und harmoniert perfekt mit den Kompositionen Gelottes.

"The Puzzle" zieht das Tempo richtig hoch und zeigt In Flames in Bestform! Zweistimmige Parts, atmosphärisches Solo und dicke Eier, so wünscht man sich den Göteborger Exportschlager.

"Fear Is The Weakness" setzt auf große Melodien und ist eine klassische In Flames-Nummer, die von Stimmunsgwechseln lebt und auch Luft zum atmen lässt, "Where The Dead Ship Dwells" klingt nach Unleashed vom Titel her, weist aber zahlreiche elektronische Elemente auf und bietet fast nur klaren Gesang. Hier wird einmal mehr deutlich, dass dieser Anteil diesmal besonders hoch ist.

"Darker Times" gibt wieder ordentlich Gas und beschert den Fans neben ausgeprägten Soli noch einen weiteren Mitgröhlrefrain. "Enter Tragedy" zeigt dann, dass Herr Friden doch noch grunzen kann, verpackt in einen aggressiven Ohrwurm der Extraklasse. Viel Atmosphäre und Power!

"Jester's Door" zeigt die Band experimentell und minimalistisch, eine simple, aber effektive Melodie zur Spoken Word-Stimme Anders ergeben eine fast schon klaustropobische Atmosphäre, schlicht und schlicht grandios.

Mit "A New Dawn" gibt es dann nochmal einen Wink in Richtung Vergangenheit, der hohe Melodiefaktor und die Gitarrenarbeit erinnern stark an "Colony", besonders für Oldschool-Fans ein absolutes Erlebnis!

"Liberation" zeigt die Band von der eher experimentellen Seite, wieder eine recht einfache Melodie, die aber ins Schwarze trifft, In Flames-Metal ist das nicht wirklich, eher ein kleiner Ausflug in Richtung Alternative Metal? Kein schlechter Song, eher ein guter Soundtrack zum Rückweg mitten in der Nacht von einer Party.

"Sounds Of A Playground Fading" ist ein spannender Mix aus den alten Trademarks der Band und modernen Anleihen, mit denen In Flames das große Publikum erreicht haben. Ein dickes Lob geht an Björn Gelotte für die überragenden Songs, ein weiteres für das sichtlich zusammen gewachsene Team Friden/Gelotte, die eine beeindruckende Symbiose bilden.

In Flames 2011 sind, wie nicht anders zu erwarten, eine Macht. Und überraschen sogar die alten Fans positiv mit der kleinen Rückbesinnung auf alte Werte und Stärken!


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