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Killing Joke -  Absolute Dissent     Artist:  Killing Joke
    Album:  Absolute Dissent
    Label:  Universal
    Release:  01.10.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

'Hosannas From The Basements Of Hell' - so hieß das letzte Album von Killing Joke. 4 Jahre ist das jetzt her. Ohnehin hat die Band in jetzt 14 Jahren gerade einmal 3 Alben veröffentlicht - in den 15 Jahren davor waren es 10 Alben. Älter und weniger produktiv? Nein. Vielmehr so scheint es veröffentlichen Jaz Coleman und seine Kollegen lieber nur noch selten Alben, dafür sind diese dann aber alles überragend.

Während man den letzten Albumtitel noch wunderbar auf die Musik der Band beziehen konnte - denn wie geschmetterte Choräle aus den Kellern der Hölle hört sich Killing Joke's Musik nun einmal an - ist das beim neuen Albumtitel 'Absolute Dissent' nicht möglich. Ganz im Gegenteil, so sehr einverstanden war man noch nie mit einem Killing Joke-Album. Sollte es tatsächlich dazu kommen, dass die Welt in einer abwärtsgerichteten Spirale der Apokalypse entgegentaumelt, dann haben wir heute schon mit 'Absolute Dissent' den perfekten Soundtrack dazu.

So manisch, deprimierend, und dennoch rockig war die Band bisher noch nie. Die Rhythmusabteilung von Killing Joke ist noch einmal intensiviert worden. Jaz Coleman singt nun auch häufig clean, die Musik rockt stellenweise mehr als auf den extrem monotonen Vorgängern. Gleich der Opener 'Absolute Dissent' überzeugt mit einer für Killing Joke'sche Verhältnisse fast anmutig swingenden Grundstimmung, die dem Album die Richtung vorgibt. Killing Joke bauen eine fast harmonische Fassade auf, eine Art Blaupause der Realität, die die wahre Düsternis dahinter verzerrt, nur Momente freigibt. Wie ein Dessert ist dieses Album aufbaut - eine dünne Schicht süßer Kuchen bedeckt ein Inneres, dass die ersten Erwartungen konterkariert. Die Brutalität, das Kranke, Perverse, das hinter der Fassade lauert, fängt spätestens bei dem überragenden 'The Great Cull' an sich nach vorne zu fressen. Auch hier dominiert ein Refrain wie eine Kettensäge, der sich in die Gehirnwindungen fräst. Ohnehin haben Killing Joke noch nie so viele Hits auf einem Album gehabt wie auf 'Absolut Dissent'. Das derbe, sehr sperrige 'This World Hell' bleibt nach mehreren Durchgängen mit seiner kranken Gitarre ebenso im Ohr hängen wie das fast balladesk wirkende, sehr melancholische 'The Raven King' - ähnlich wie das wirklich fies herumkriechende 'Ghost Of Ladbroke Grove'. 'Here Comes The Singularity' zeigt im Gegensatz zu diesen sperrigen und dennoch melodiösen Monstern mit seinen sehr simplen, punkigen Indierockgitarren, wo die Band herkommt.

Es gibt keinen Song, der in der Masse von 12 Stücken und fast 65 Minuten qualitativ abfällt, und alleine das ist eine herausragende Leistung. Wenn dann jeder einzelne Track ein absolutes Highlight ist, kein Song wie der andere klingt und das Ganze noch auf eine unglaublich intensive Art Düsternis verströmt, dann haben Killing Joke mit 'Absolute Dissent' eines der Albenhighlights 2010 abgeliefert.


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Killing Joke - Absolute Dissent
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- Killing Joke

Artikel:
- Killing Joke - Die Rückkehr einer Legende
- Killing Joke - Bitterböser Ernst?

Rezensionen:
- Killing Joke
- Hosannas From The Basements Of Hell
- Absolute Dissent

Mediathek:
- Greetz von Coleman


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