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Iron Maiden -  The Final Frontier     Artist:  Iron Maiden
    Album:  The Final Frontier
    Label:  EMI
    Release:  13.08.2010
   Medium:  Album
    Genre:  Metal ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Vor vielen Jahren nahmen Iron Maiden für eine B-Seite den Montrose-Klassiker 'Space Station No. 5' auf. Und so ein bisschen erinnert mich 'Satellite 15 ...', nicht zufällig der Opener des 15. Studioalbums der eisernen Jungfrau, mit seinem nach Weltraum klingenden Intro an diesen Song. Doch dann überrascht mich ein sperriges Intermezzo mit Elektrodrums und Stakkato-Riffing. Der zweite Teil des Eröffnungstrack ist 'The Final Frontier', im Gegensatz dazu ein überaus klassischer Rocker mit gefälligem Refrain. Kein Wunder, dass Iron Maiden ihn als Single veröffentlicht haben.

Doch die Zeit der eingängigen Vierminüter à la 'Can I Play With Madness', 'The Trooper' oder zuletzt 'Wildest Dreams' ist vorbei. Die durchschnittliche Songlänge liegt auf dem neuen Werk bei siebeneinhalb Minuten. Das verhältnismäßig kurze 'The Alchemist' (4:28 Min.) ist nebenbei die schwächste Nummer des Albums. Vielmehr überzeugt das mächtige 'El Dorado'. Als der Song im Vorhinein offiziell als Gratisdownload angeboten wurde, brachen die Server zusammen. Das Riffing kracht, die Lyrik amüsiert: 'You'll be wanting a contract, you'll be waiting a while. I'd like to keep you my contact, but that isn't my style.' Auch der mitreißende Refrain bleibt im Ohr.

Es mag seltsam klingen. Aber was Iron Maiden von vielen Metalbands unterscheidet, ist dass die Melodie stets über allem Anderen steht. Auch das jüngste Werk ist wieder reich an großen, zum Teil gigantischen Melodien, die von einer melancholischen Grundstimmung getragen werden. Wunderschön ist zum Beispiel 'Coming Home', eine intensive Ballade, wenn man so will. Dickinson, dessen Stimme zwar ab und an angestrengt wirkt, ist in hervorragender gesanglicher Verfassung. Er trägt großen Anteil am emotionalen Tiefgang der Musik, sei es bei erwähnter Ballade oder bei wuchtigen Geschichtenerzählungen wie 'The Talisman' oder 'The Man Who Would Be King'.

Und natürlich zeichnet sich auch 'The Final Frontier' durch eine hohe atmosphärische Dichte aus. Jedes Songintro ein kleines bisschen Gänsehaut, etwa beim schwermütigen 'Mother Of Mercy' oder beim traumhaften 'Isle Of Avalon'. Höhepunkt des Albums ist Steve Harris' elfminütiges Epos 'When The Wild Wind Blows', zugleich der Abschluss des Albums. Es beginnt mit Dickinsons leisem, fast zerbrechlichem Gesang zu seichten Gitarrenklängen, im Hintergrund hört man das Rauschen des Windes. Dass das nur die Ruhe vor dem Sturm ist, versteht sich von selbst. Einmal losgerockt, erstreckt sich die traditionell anmutende Melodie über diverse Tempowechsel, bevor sich der Sturm wieder legt. Ein großartiges Finale.

Vier Jahre liegt der letzte Longplayer der mittlerweile wohl größten Metalband der Welt zurück. Nach dem großartigen, aber schwer zugänglichen Konzeptwerk 'A Matter Of Life And Death' schlagen die Eisernen wieder einen etwas lockeren Kurs ein. Man sollte sich von der Weltraum-Thematik aber nicht dazu verleiten lassen, ein zweites 'Somewhere In Time' zu erwarten. Vielmehr macht 'The Final Frontier' dort weiter, wo Iron Maiden mit 'Dance Of Death' aufgehört haben. Große melancholische Melodien in einem Gerüst aus klassischem Metal und progressivem Rock, aufgelockert durch den Riffrock alter Schule.

'For I have lived my life to the full, I have no regrets', singt Bruce im Opener. Es gilt für seine Band und deren Diskografie genauso. Da gibt es auch dieses Mal nichts zu bereuen. Mit dem 15. Werk ist Iron Maiden erneut ein Monster von einem Album gelungen, ein 75-minütiges Klangabenteuer, das nicht zum Nebenbeihören geschaffen wurde. 'The Final Frontier' ist vielmehr akkustisches Kopfkino auf hohem Niveau, dem man allenfalls ankreiden könnte, dass es nicht ganz an 'Brave New World' und 'Dance Of Death' heranreicht. Oder doch? Ein paar Durchläufe später könnte das noch mal anders aussehen. Denn das Album wird mit jedem Mal besser. Typisch Iron Maiden.

'The Final Frontier' erscheint auch als limitierte 'Mission Edition' in der schicken Blechdose.


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