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Paradise Lost -  Faith Divides Us - Death Unites Us     Artist:  Paradise Lost
    Album:  Faith Divides Us - Death Unites Us
    Label:  Century Media
    Release:  25.09.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Doommetal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Mit recht ruhigen Tönen und einem Kirchenchor beginnt das neue Album von Paradise Lost - bloß um nach exakt 20 Sekunden ein Inferno auf den Hörer loszulassen, das man trotz der mit dem letzten Album begonnenen Neu(zurück)ausrichtung in der Form nun mal überhaupt nicht erwarten konnte.

Eigentlich müßte jeder Paradise Lost-Fan der jüngeren Bandgeschichte ob der Härte und der Intensität dessen, was die Briten einem da um die Ohren hauen, der Mund offen stehen bleiben. Den Fans der ersten Stunde dürfte das, was sie da hören, die Tränen der Freude in die Augen treiben und jede Menge Erinnerungen an bessere, frühere Metal-Zeiten wecken. Eine Zeit, in der Gitarren noch dazu da waren, mit rasierklingenscharfem Riffing ins Ohr zu gehen und nicht mit sinnlosem Uffta-Uffta-Metalgecore den Fan niveauvoller harter Musik zu beleidigen.

Nun, Paradise Lost besinnen sich genau dieser Zeit. Die Gitarrenriffs und schneidenden Melodien sind auf exakt dem Niveau von Stücken wie 'Mortals Watch The Day'. Nicht umsonst fühlt man sich hier und da an ganz frühe Tage erinnert, der Anfang von 'I Remain' ist ein eindeutiges Selbstzitat aus dem Song 'Falling Forever' und 'Universal Dream' klingt wie eine moderne Variation von 'Pity The Sadness'. Ja, wir reden hier wirklich von der Prä-'Icon'-Phase!!

Die Gitarrenarbeit ist insbesondere durch die Wiederentdeckung der Zweistimmigkeit bei Paradise Lost nicht mehr so großartig gewesen seit eben 'Shades Of God' und 'Icon', und liebe Freunde, das ist mehr als 15 (!!) Jahre her. Man wird alt... aber mit diesem Album fühlt man sich schlagartig um eben diese 15 Jahre jünger. Eigentlich sollte man in einer Rezension seine Begeisterung irgendwie zügeln, aber dieses Album ist einfach zu schön um wahr zu sein.

Egal, ob der Thrasher 'Universal Dream', der für Paradise Lost so typisch doomige Opener 'As Horizons End' und auch der mit extrem deathmetalligen Gitarren gespickte Finsterling 'Living With Scars': Paradise Lost sind auf dem Weg zurück (der mit 'In Requiem' langsam begann) mit Siebenmeilenstiefeln unterwegs, und die Konkurrenz dürfte nicht einmal mehr den Staub am Horizont erkennen. Selbst moderner Düstermetal jüngerer Bands wird angesichts dieses Meilensteins schockiert zu Staub zerfallen. Die Meister sind wieder da, und zwar nicht nur zum etwas mitmischen, sondern zum Regieren. Hört Euch ein paarmal 'Frailty' and und fallt dann zum Anbeten auf die Knie!

Die Stücke sind fast alle von erhöhter Geschwindigkeit, strotzen nur so vor Doublebass und einem Nick Holmes, der seine echte Stimme wiedergefunden zu haben scheint. Da wird gegrowlt, tief, rau und aggressiv; die wenigen cleanen Parts lockern zwar hier und da den insgesamt höchst düsteren Eindruck auf, sind aber nicht mehr als ein paar Helligkeitsdots in einer tiefschwarzen Matrix.

Die Progressivität der Gitarrenarbeit, die extrem im Vordergrund steht, wurde wieder enorm angezogen, verfällt aber nicht in selbstgefälliges Gefrickel sondern ist perfekt ausbalanciert. Wie gesagt, die Gitarrenarbeit auf 'Faith Divides Us - Death Unites Us' dürfte so ziemlich die beste sein, die Paradise Lost jemals erschaffen haben.

Ein Meisterwerk durch und durch.


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