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Megadeth -  Endgame     Artist:  Megadeth
    Album:  Endgame
    Label:  Roadrunner
    Release:  11.09.2009
   Medium:  Album
    Genre:  Thrashmetal ausdrucken 
    Autor:  Matze empfehlen/teilen 
 

Das neue Megadeth-Album 'Endgame' im Redaktions-Gangbang:

Matze

Wer die Messlatte hoch anlegt, muss damit rechnen, stets an dieser gemessen werden. Entsprechend hoch ist die Erwartungshaltung an 'Endgame'. Da Urvater Dave Mustaine die einzige Konstante darstellt und die Liste der Ex-Mitglieder aktuell auf 15 gestiegen ist, weist die Diskografie neben zahlreichen Klassikern auch ein paar Fehltritte bzw. mehr oder minder gelungene Stilveränderungen auf. Dementsprechend spaltet sich das Megadeth-Lager in Anhänger verschiedener Schaffensperioden. Hier liegt wohl auch der Grund für die verschiedenen Meinungen innerhalb der Redaktion, denn im Gegensatz zum Großteil der Kollegen kann der Rezensent die Begeisterung für den nunmehr 14. Megadeth-Longplayer - leider - nur bedingt teilen [Sorry, Dave - I love you anyway!].

Als rein subjektiver Maßstab seien nachfolgend die Jahre 1992-1994, sprich 'Countdown To Extinction' und 'Youthanasia', als absolute Blütezeit zugrunde gelegt. Nach den grandiosen Gigs in der Neubesetzung mit Chris Broderick an der Leadgitarre, hoffte man bei 'Endgame' auf ein fulminantes Prachtstück. Umso bitterer war die Enttäuschung, als der einfallslose und uninspirierte Song 'Headcrusher' vorab veröffentlicht wurde. Glücklicherwiese entpuppte er sich als einer der Schwächsten des Silberlings. Chris Broderick gehört ohne Frage zu den begnadetsten Gitarristen im Metal-Sektor und beeindruckt mit technischer Perfektion. Doch selbst Freunde von einer gepflegten Shred-Gitarre dürften nicht zwangsläufig in Begeisterungsstürme ausbrechen. Dass Broderick ein exzellenter Sweep-Picker ist, bedeutet nicht, dass diese rasante Spielweise auch stets songdienlich ist. Klarer Fall, wir sprechen hier von der ultimativen Beherrschung des Instruments; aber wie sich schon in den 80's zeigte, sind Technik und Musikalität zweierlei Dinge. Das Gaspedal durchgetreten reicht nicht aus. Im Vergleich mit den Neunzigern stehen Megadeth noch immer im Schatten vergangener Tage. Die ausdrucksstarke und eigensinnige Spielweise Marty Friedmans hauchte vielen Megadeth-Nummern erst richtig Leben ein. Broderick hingegen klingt auf 'Endgame' an vielen Stellen auswechselbar und musste seine persönlichen Vorlieben deutlich hörbar dem Geschmack Mustaines unterordnen.

Anknüpfen möchte man an 'Rust in Peace', doch von dem ungestümen Charme des Referenzwerks ist relativ wenig zu spüren. Doch nun Butter bei die Fische: Trotz aller Kritik liegt zweifelsohne ein gutes und energiegeladenes Album vor. In '44 Minutes' verschmelzen Melodie, Groove, Aggression und der markante Chorus mustergültig zu einem überragenden Song, der alle prägenden Megadeth-Trademarks vereint. Das gerade Midtempo-Nummern wie 'Bite The Hand That Feeds', 'Endgame' oder 'Bodies Left Behind' überzeugen, verdeutlicht, dass sowohl die stimmlichen Qualitäten Megadaves wie auch die Gitarrenarbeit Brodericks erst aufblühen, wenn der Song ihnen die nötige Luft zum Atmen einräumt. Die starken, eingängigen Refrains bleiben jedoch Mangelware. An dieser Stelle sei zudem angemerkt, dass gerade das oftmals völlig unterschätzte 'Cryptic Writings' - trotz seines poppigen Sounds - in Punkto Hitdichte einiges zu bieten hat.

'1,320', 'This Day We Fight!' und auch der instrumentale Opener wirken enorm überladen und durchziehen das Album mit ihrer gleichförmigen Bedeutungslosigkeit. Wenn auch unter dem Strich recht durchwachsen, offenbart 'Endgame' nach ein paar Durchläufen mit Songs wie 'How The Story Ends' verstecktes Potential. Da Andy Sneaps unverkennbare Powerproduktionen schon fast zum Industriestandard geworden sind, können die Lobeshymnen diesmal aus Platzgründen getrost außen vor gelassen werden. Wobei die gewohnt leichte Überproduktion eine altbackene Institution wie Megadeth fast schon etwas zu modern klingen lässt. Aber was soll's - Endgame ist ohnehin ein Pflichtkauf für alle Megadeth-Fans. (Note: 2-)


Antal

Man kann es recht kurz machen und sagen, dass 'Endgame' bei all jenen Megadeth-Fans für freudige Ekstase sorgen sollte, die 'Rust In Peace' für viel besser halten als, sagen wir mal, 'Cryptic Writings'. Nach dem Totalschaden 'Risk' begann bei Herrn Mustaine eine stufenweise Rückbesinnung auf den speed-metalligen Kern des Phänomens Megadeth. Unterbrochen von Lineup-Wechseln und Überlegungen, die Band ad acta zu legen, scheint dieser Prozess mit 'Endgame' sein versöhnliches Ende gefunden zu haben.

Schon der instrumentale Opener 'Dialectic Chaos' zeigt die Band in allerbester Shredder-Laune, was sich mit 'This Day We Fight' (könnte wetten, dass das der neue Live-Opener wird) nahtlos fortsetzt. Genial wuchtig, klar und transparent fiel mal wieder die Produktion von Andy Sneap aus. Auch die restlichen Songs können das hohe Anfangsniveau halten, seien es nun Thrash Metal-Nummern wie '1,320' und 'Headcrusher', Midtempo-Banger wie '44 Minutes' und 'How The Story Ends' (die an die 'Countdown To Extinction'/'Youthanasia'-Phase erinnern) oder die nette, wenn auch etwas unspektuläre Ballade 'The Hardest Part of Letting Go... Sealed With A Kiss'.

'Endgame' ist in erster Linie ein Album für Gitarrenfans, denn was Dave Mustaine und sein neuer Companion Chris Broderick hier an Riffs, Licks und Soli abfeuern, ist sehr beeindruckend, auch wenn die jazzig-vertrackte Genialität von 'Peace Sells... But Who's Buying' nicht erreicht (nicht angestrebt?) wird. Unter dem Strich ist 'Endgame' ein ganz hervorragendes Thrash Metal-Album, das eine gute Balance hält zwischen Gitarrengewichse und packenden Songs. Von vorne bis hinten sehr unterhaltsam, kompakter als die auch schon sehr guten Vorgänger 'The System Has Failed' und 'United Abominations', ist 'Endgame' für mich das beste Megadeth-Album seit 'Rust In Peace'! (Note 1-)


Philip

Wenn das 'Dialectic Chaos' beginnt, kann der Megadeth-Fan nur feiern. Denn dabei handelt es sich um ein zweieinhalbminütiges Instrumental-Intro vom Allerfeinsten. Mit 'This Day We Fight!' wird munter losgeprügelt. An Gitarrensoli, das ist schnell klar, wird es auf diesem Album nicht mangeln. Doch so stark der Beginn ist, so schnell ist die kreative Luft raus. Absolute Spielfreude von Chris Broderick und ein typischer Megadeth-Refrain machen '44 Minutes' noch schmackhaft. Doch ab Track 4 scheint das 'Endspiel' entschieden, die Spannung weg. Oder doch nicht? Mit feinstem Twin-Guitar-Attack und epenhaftem Finale überzeugt 'Bodies Left Behind'. Und das zunächst balladeske 'The Hardest Part Of Letting Go ...' überrascht sogar mit theatralischem Finale in bester Savatage-Tradition. 'Headcrusher' klingt so, wie es heißt. Schöner Thrash! Der 1-2-Rocker 'How The Story Ends' und das banale 'Nothing Left To Lose' bringen die Entscheidung herbei. Der ganz große Wurf ist 'Endgame' nicht. Zwar lässt die Gitarrenbehandlung jeden Headbanger alter Schule mit der Zunge schnalzen, doch maximal die Hälfte der Songs weiß zu begeistern. Der Rest ist Mustaine-Durchschnitt. In der Summe macht das ein klassisches, solides Megadeth-Album. Mehr nicht. (Note: 3+)


Ingo

Na hoffentlich wird 'Endgame' nicht selbiges für Megadeth sein, wenn sich der leicht unberechenbare Dave Mustaine vielleicht wieder mal zu einer christlichen Läuterung entscheidet oder seine Band auf Eis legt. Schade wäre es, denn das aktuelle Album darf getrost als das beste Werk seit locker zehn Jahren bewertet werden. Was auf den letzten zwei Scheiben schon anklang, wird fortgesetzt, orientiert sich Dave Mustaine mit seinen Männern an die glorreiche Phase der Bandgeschichte - 'Endgame' klingt wie eine Mischung aus 'Rust In Peace' und 'Youthanasia'. Die Härte, Räudigkeit und die Solo-lastigkeit von 'Rust In Peace' trifft auf das Melodieverständnis von 'Youthanasia', was sich in Songs wie dem Instrumental 'Dialectic Chaos', 'This Day We Fight!' oder dem Titeltrack äußert. Und dass das Werk als Kampfansage am 11. September erscheint, passt absolut ins Bild. Megadeth sind wieder mehr als fett im Geschäft! (Note: 2+)


Jürgen

Megadeth - da hängen an bestimmten Klassikern diverse Erinnerungen. Damals, bei 'Tornado Of Souls' war man noch jung, und etwas später wurde man(n) dann bei 'Symphony Of Destruction' immer von der Freundin auf die Tanzfläche der Rockdisco (das hieß damals noch nicht Club!!) gezerrt, obwohl doch jeder Mann spätestens seit Kevin Kline bei 'In & Out' weiß, dass wahre Männer nicht tanzen.

Danach kam relativ viel Leere, doch nun hauen Megadeth mit 'Endgame' ein Album heraus, dass nicht nur nahtlos an die Hochphase zwischen 'Rust In Peace' und 'Countdown To Extinction' anknüpft, sondern es tatsächlich schafft, zu diesem 'Instant Classic'-Feeling einen modernen Touch zu addieren.

Die Gitarrenharmonien und -soli sind so grandios wie man es seit 'Hangar 18' nicht mehr gehört hat, Dave rotzt immer noch so frech wie anno dazumal, und die Stimme und die Gesangsmelodien klingen dadurch wirklich wie aus besten 'Countdown To Extinction'-Zeiten. Das alles überragende '44 Minutes' dürfte eines der Highlights der gesamten nicht gerade an Genialitäten armen Bandgeschichte sein, aber trotz herausragender Stücke wie eben '44 Minutes' und auch 'How The Story Ends' ist keiner der restlichen Tracks ein Ausfall, kein Füllmaterial, egal wo man hinhört.

Selbst die Ballade 'The Hardest Part Of Letting Go... Sealed With A Kiss' driftet am Ende nicht in eine Coverversion des unter diesem Titel veröffentlichten Kitsches ab, sondern endet in Megadeth-typischem Gethrashe.
Behaupte noch einmal jemand, dass Oldschool-Thrashmetal ohne dumme Doggypants und Herumgecore tot ist... Mustaine & Co. sind lebendiger denn je.

Obwohl, doch, der Thrash ist tot. Megatot sogar! (Note 1-)


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Megadeth - Endgame
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- Megadeth - 'Ich werde nicht in einem christlichen Chor singen!'
- Megadeth - Dystopia Live

Rezensionen:
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