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Steve Winwood Eric Clapton -  Live At Madison Square Garden     Artist:  Steve Winwood Eric Clapton
    Album:  Live At Madison Square Garden
    Label:  Warner Music
    Release:  22.05.2009
   Medium:  Livealbum
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  Avalancha empfehlen/teilen 
 

Ein deutsches Rockgitarristen-Lexikon bezeichnet Eric Clapton als Gitarristen mit Superstar-Status, während es Jimmy Page und Jimi Hendrix sogar auf Legenden-Status schafften. Santana und Jeff Beck hingegen vereinen beides. Es sei nun dahingestellt, welchen Status Eric Clapton tatsächlich einnimmt. Fakt ist, dass Eric Clapton wohl der bekannteste, wenn nicht sogar populärste von allen ist. Ihn vorzustellen bedarf es nicht. Dieser Eric Clapton, der auch den Beinamen 'Slowhand' trägt, um dessen Herkunft sich viele Gerüchte breit machten, bis er ihn in seiner Autobiografie erklärte, spielte in so großen Bands wie den Yardbirds, John Mayall's Bluesbreakers, Cream und natürlich Blind Faith. Zusammen mit Clapton spielte auch ein gewisser Steve Winwood, ebenfalls Brite, Blues-Fan und Multiinstrumentalist, bei Blind Faith. Dieser hatte sich seine Lohrbeeren zuvor bei der Spencer Davis Group und später mit seiner eigenen Band Traffic verdient. Blind Faith, als Nachfolger der Supergroup Cream und daher wohl auch mit Ginger Baker am Schlagzeug gedacht, hielt allerdings nicht was der Name verspricht und so war bereits nach einem Album und der darauf folgenden Tour aufgrund interner musikalischer Differenzen das Feuer erloschen. Clapton versuchte sich erstmals und zudem überaus erfolgreich als Solo-Musiker, während Winwood Traffic gründete.

40 Jahre später traf man sich dann im Madison Square Garden wieder, wo bereits Led Zeppelin (mit Legenden-Gitarrist Jimmy Page) ihr Meisterwerk 'The Songs Remains The Same' aufgenommen hatten. Auf zwei CDs mit jeweils zwölf beziehungsweise neun Titeln möchten uns die beiden ehemaligen Streithähne an diesen Abend im Februar 2009 teilhaben lassen. Das Line-Up bestand neben Clapton und Winwood aus Keyboarder Chris Stainton, Bassist Willie Weeks und dem Schlagzeuger Ian Thomas. Die Auswahl der Songs umfasst natürlich solche von Blind Faith und Traffic, aber auch einiges von Clapton und die bakannten Cover-Versionen von J.J. Cale und Jimi Hendrix.

Das Set beginnt sogleich mit einem Song von Blind Faith. 'Hard To Cry Today', einer der besseren Tracks der ehemaligen Winwood/Clapton-Formation. Solide vorgetragen, wenn auch mit leichten gesanglichen Schwächen. Aufsehenerregender ist da schon die Nummer 'Them Changes', im Original von Buddy Miles und bekannt geworden durch die Live-Version von Miles mit Carlos Santana auf ihrem gemeinsamen Alben. Auch wenn diese Live-Version nicht mit der Intensität des Originals mithalten kann, weiß insbesondere Clapton an der Gitarre durch sein sauberes Spiel zu überzeugen. Das kraftvoll vorgetragene, geniale 'Forever Man' aus Claptons Feder ist nicht nur eines der Highlights seiner Karriere, sondern vielleicht der beste Song des kompletten Live-Sets. 'Presence Of The Lord' darf natürlich nicht fehlen und wird umso frenetischer beklatscht, zudem eine der wenigen Stellen an denen man merkt, dass es sich um ein Live-Album handelt. 'Glad', ein Traffic-Titel, gehört nicht zu den schlechtesten Songs, die Steve Winwood geschrieben hat, versüßt durch Claptons Spiel übertrifft es die Studio-Version. 'Double Trouble', ein grandioser Blues-Song, stammt eigentlich aus der Feder von Blues-Legende Otis Rush, wird von Clapton respektvoll vorgetragen. Einen goßen Song kann man nicht noch größer machen, Clapton macht ihn zumindest nicht schlechter.

CD 2 startet mit dem J. J. Cale- und Clapton-Klassiker 'After Midnight', etwas flotter als das Original, sowohl von Cale als auch von Clapton, mitreißend von Piano und Orgel begleitet. So bekommt auch ein ausgelutschter Klassiker wieder Feuer. 'Split Decision', wieder eine Winwood-Nummer, verdeutlicht das von einigen angezweifelte songschreiberische Talent des Altmeisters, sodass mit 'Rambling On My Mind' ein weiterer Klassiker, diesmal aus der Feder von Blues-Übervater Robert Johnson, die Kartoffeln aus dem Feuer holen muss. Der ohnehin schon langsame Klassiker 'Georgia On My Mind' wird von Clapton/Winwood besonders schwermütig vorgetragen und reicht zudem nicht an die Version von Ray Charles heran. Besonders enttäuschen die Interpretationen der Hendrix-Aushängeschilder 'Little Wing' und 'Voodoo Child'. Insbesondere letztgenannter Titel wird dermaßen in die Länge gezogen, dass man fast Mitleid mit den anwesenden Konzertbesuchern bekommt. Claptons sauberes Blues-Spiel unterscheidet sich einfach zu sehr von dem manchmal schiefen, aber stets feurigen, eben voodoo-artigen Spiel eines Jimi Hendrix. 'Can't Find My Way Home' gehört nicht nur zu den bekannteren, sondern auch besseren Nummern von Blind Faith, auch wenn sich der Song weniger für rockige Live-Auftritte eignet. 'Dear Mr. Fantasy', ursprünglich von Traffic, ist wieder eine der Nummern, auf die man hätte verzichten können. 'Cocaine' darf natürlich nicht fehlen, auch diese Live-Version ist noch lebendiger als die recht trockene Studioversion.

Quantitativ schlug das Konzert der beiden Altmeister im Madison Square Garden voll ein. Fehlerlos und routiniert haben Eric Clapton und Steve Winwood bekannte und weniger bekannte Klassiker vorgetragen. Sicherlich nicht mehr so bahnbrechend wie einst, aber immer noch spektakulärer als andere vermeintliche Superstars. Ob die Cream-Reunion nun erfolgreicher oder gar spektalurärer war, liegt letztendlich am Musikgeschmack der Fans, Tatsache bleibt, dass ein paar Cream-Titel in diesem Live-Set schmerzlich vermisst werden. Aber immerhin wurden Titel gespielt, die Clapton selbst live lange nicht mehr gespielt hat. Carlos Santana überzeugt übrigens heutzutage auch nicht mehr vollends. Leider.


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