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Yngwie Malmsteen -  Perpetual Flame     Artist:  Yngwie Malmsteen
    Album:  Perpetual Flame
    Label:  Rough Trade
    Release:  07.11.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Melodic/Progressive ausdrucken 
    Autor:  Avalancha empfehlen/teilen 
 

Das klingt ja verdammt nach...genau, Yngwie J. Malmsteen. Der neben Eddie Van Halen wohl wichtigste Gitarrist der 80er Jahre meldet sich nach seinem 2005er Opus "Unleash The Fury" mit seinem nunmehr 16. Studioalbum zurück. Mit an Board ist neben Ex-Dream Theater-Keyboarder Derek Sherinian auch Tim "Ripper" Owens, gefeuerter Sänger bei Judas Priest und mittlerweile auch Ex-Sänger der Power-Metal-Kapelle Iced Earth. Für Ripper sicherlich kein schlechter Posten, den er nun bei Malmsteen inne hat. So protzig sich Herr Malmsteen neben seinem schnittigen roten Ferrari zeigt, sollte wohl auch das Album klingen, für dessen Mix kein geringer als Roy Z (Gitarrist u.a. bei Bruce Dickinson, Produzent u.a. bei Judas Priest) verantwortlich zeichnete.

In früheren Interviews betonte Malmsteen mehrmals, dass er sich seine älteren Alben nicht mehr anhören würde, da er sie für schlecht eingespielt hält (was für ein Irrglaube!!). Diesmal muss er sich aber wohl sehr genau sein Meisterwerk "Marching Out" reingezogen haben, denn die Parallelen sind frappierend. "Damnation Game" klingt stark nach "I'll See The Light Tonight", "Live To Fight (Another Day)" ähnelt "I'm A Viking" nicht nur textlich sehr. Aber auch Songs wie "Priest Of The Unholy", "Death Dealer" oder "Be Careful What You Wish For" wird der geneigte Fan sofort als "alte Songs neu verpackt" erkennen. Einfach einmal ausprobieren.

Der Sound ist enttäuschend, da ist man von Roy Z bessere Arbeit gewohnt. Schlagzeug und Gesang sind schlecht definiert, die Gitarre wie immer zu stark im Vordergrund. Insgesamt recht muffig. Schade. Ripper und die übrigen Mitstreiter liefern dafür einen guten Job ab. Dass Owens nicht zu Malmsteen passt, lässt sich nicht unterstreichen, denn sein Gesang ordnet sich der Musik vom Schweden sehr gut unter. Überhaupt hat Malmsteen in den letzten Jahren mit sehr unterschiedlichen Sängern gearbeitet, so dass sich auch Tim Owens seinen Platz in den Malmsteen-Annalen gesichert hat. Dass Malmsteen seine Songs nach dem gleichen Schema aufbaut, dürfte jeder Hörer seit Jahren kennen, sodass man schon gar keine Überraschungen mehr erwartet. Er zeigt zwar bei seinen Soli, dass er nach wie vor zu den schnellsten und technisch besten Gitarristen der Welt gehört, aber seine Licks sind ohne Übertreibung seit fast zwei Dekaden unverändert und lassen sich in diversen Malmsteen-Songs vergangener Alben beinahe 1:1 wiederfinden. So etwas nennt sich in Fachkreisen auch Selbstplagiat. Bei Malmsteen ist es überdeutlich. Auch wenn er um ein Vielfaches besser als seine Nachahmer spielt (nicht nur technisch) und im Gegensatz zu vielen anderen Shreddern einen eigenen Stil aufweisen kann, innovativ ist etwas anderes.

Malmsteen ist eben Malmsteen und wird sich auch nicht ändern. Er wird noch in 20 Jahren die gleichen Licks zocken, anstatt einmal ein bluesiges Album aufzunehmen oder sich verstärkt akustisch auszutoben. Eine Ausnahmeerscheinung bleibt er trotzdem. Und die Fans hoffen einfach weiter...auf Klassiker der Marke "Trilogy", "Marching Out" oder "Rising Force". Ein kleiner Trost: Immerhin ist "Perpetual Flame" besser als seine Werke aus den 90ern.


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