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Symphony X -  Paradise Lost     Artist:  Symphony X
    Album:  Paradise Lost
    Label:  Insideout
    Release:  07.11.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Melodic/Progressive ausdrucken 
    Autor:  Ingo empfehlen/teilen 
 

Sechs Jahre sind vergangen, seit Symphony X ihren letzten Longplayer veröffentlichten. Jetzt gehen sie mit Paradise Lost erneut an die Öffentlichkeit und präsentieren das, wofür ihr Name steht: Symphonische Qualität.

Das "Oculos ex Inferni" (Auge aus der Hölle) eröffnet das Schlachtfest und lässt den Hörer tief in das Land düster-gewaltiger Klänge blicken, die das Cover-Artwork vermuten lässt. Dann beginnt die Dröhnung und der Genuss all dieser ausgeklügelt geschriebenen und arrangierten Stücke. Der US-Fünfer glänzt mit eingängigen Melodien und Riffs, die ganz großen Hooks gibt es nicht. Das war auch sicher nicht angestrebt, denn das nähme diesem Album seine symphonische Gewalt. Diese steckt vor allem in den abwechslungsreichen Strukturen und so wird sich das Album mit wiederholtem Hören erst richtig entfalten, wenn man die Abläufe kennt und weiß, wo die Nackenmuskulatur zu belasten ist.

Herausragend ist sicher der Titeltrack "Paradise Lost". Beginnend wie die klassische und obligatorische Metalballade lassen die Symphoniker es sich nicht nehmen auch hier mit ungeraden Takten zu spielen. Wenn im Chorus dann durchgehend ein Dreier regiert, will man sich in eine andere Welt wiegen. Modulationen, ausgiebige Instrumentalteile und schließlich das Abfeiern des wunderbaren Refrains beweisen, dass es sich hier nicht einfach um ein Lied handelt, sondern um ein Werk. Hier erklärt am Muster, gilt übrigens auch für den Rest.

Nach der Halbzeit geht’s turbulent weiter. Schneller, aggressiver, lauter, länger. Da darf ein Track gerne mal sieben, acht oder auch neun Minuten dauern, trotzdem wird weiter frisch komponiert und nicht einfach Material ausgeschlachtet. Es beginnt die Flucht in andere Gefilde, die mit dem Thema nicht mehr viel zu tun haben. Diese sind aber nicht einfach aus den Fingern gesogen um Minuten zu schinden, denn die verlustlose Rückkehr gelingt so glanzvoll wie die Flucht ins Seitenthema. Trotzdem steht die zweite Hälfte deutlich hinter der ersten.

Der Ansatz zum Abdriften ist immer häufiger erkennbar. "The Sacrifice" ist noch einmal balladig, will die ganz großen Momente heraufbeschwören, findet sich aber im Kitsch wieder. Sänger Russen Allen schreit. Das klingt nach Inbrunst, ist aber nicht wirklich glaubhaft.

Dann beginnt der neunminütige Abschluss, der – wie könnte es bei einem Symphoniker wie Gitarrist und Komponist Michael Romeo anders sein – im Thema des Openers endet und so schließt sich der Kreis.

Die Herren aus New Jersey glänzen technisch, ohne dass sich einer in den Vordergrund rücken müsste. Das kommt den ausgeklügelten Arrangements zugute. Immer wieder sind unaufdringliche Chorpassagen zu hören, die dem ganzen das Mystisch-Epische geben. Hier gibt’s Symphonic Metal mit der Betonung auf Metal. Hier stehen Härte, Groove und Atmosphäre nebeneinander.

(geschrieben von Schweizier)


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Symphony X - Paradise Lost
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