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Guns N' Roses -  Chinese Democracy     Artist:  Guns N' Roses
    Album:  Chinese Democracy
    Label:  Universal / Geffen
    Release:  22.11.2008
   Medium:  Album
    Genre:  Hardrock ausdrucken 
    Autor:  Philip empfehlen/teilen 
 

Haben wir das Dr. Pepper zu verdanken? Der Getränkehersteller versprach jedem Amerikaner ein Kaltgetränk, falls "Chinese Democracy" noch in diesem Jahr erscheinen würde. Und nun halte ich sie in der Hand, die "neue" Scheibe von Guns N' Roses bzw. von Axl und diversen hochbegabten anderen Musikern. Denn nach Slash, Duff, Izzy, Matt oder auch Steven braucht man bekanntlich nicht zu suchen. Immerhin ist mit Keyboarder Dizzy Reed ein bekanntes Gesicht dabei. Man sollte sicher nicht den Fehler machen, 15 Produktionsjahre in Qualität umrechnen zu wollen. Oder hat die Scheibe so lang gedauert, weil Axl ein unverbesserlicher Perfektionist ist?

Mit einem simplen, eingängigen Riff hat mich die erste Single-Auskopplung, der Titelsong, längst überzeugt. "I've got a funny feeling. There's something wrong today." Die schrägen und modernen Elemente wie bei "Shackler's Revenge" sind eher gewöhnungsbedürftig, die verzerrten Gitarrensoli von Ron "Bumblefoot" Thal vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber die Nummer schlägt ein! Die wirklich "neuen" Gunners hört man erstmals auf "Better", einem grandiosen Midtempo-Rocker mit geradezu genialen Gitarrensoli von Buckethead und Robin Finck.

Eine typische Piano-Ballade des talentierten Mr. Rose ist "Street Of Dreams", nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Rainbow-Nummer. Solche Songs zu schreiben, davon träumen andere Bands nachts. Besonders begeistert mich Axls intensiver Gesang. Das Lied hätte auch gut in die alte Zeit gepasst. Überproduzierten Alternativ-Poprock wie "If The World" hätten die alten Kollegen hingegen nicht mitgemacht. Ist todlangweilig und würde besser zu Dido passen. Dann lieber launigen Rhythm'n'Blues, wie er in "Catcher In The Rye" mit Ohrwurm-Refrain ("Lana nana na na na.") durchklingt.

"Madagascar" macht schon seit 2002 im Internet die Runde, nachdem Axl es bei den MTV Music Awards zum Besten gegeben hatte. Ein richtig schöner Song, der mit Teilen der berühmten Rede von Martin Luther King Jr. und Ausschnitten aus "Mississippi Burning" und "Braveheart" (!) vielleicht etwas zu dick aufträgt. Das pompöse orchestrale Arrangement stammt vom ansonsten eher durchschnittlich begabten Soundtrack-Komponisten Marco Beltrami ("Scream", "Hellboy", "Terminator 3"). Er taucht mehrfach in den Credits auf, sorgt z.B. für Atmosphäre bei "There Was A Time", das latent an "Estranged" erinnert.

"Appetite For Destruction" war noch frei davon, "Use Your Illusion" 1 und 2 hatten hingegen einige schwache Füllnummern. Das ist beim extrem vielseitigen "Chinese Democracy" nicht anders. Manchmal kann ich mich auch über das poplastige Rhythmus-Arrangement mit Drum-Computern nur wundern ("Prostitute", "If The World" und auch "Madagascar"). Andererseits macht die abwechslungsreiche, massive Produktion (übrigens in 14 verschiedenen Studios) auch einen Teil des Charmes aus.

Natürlich vermisst der Gunners-Purist Slashs prägendes Gitarrenspiel. Da spielt es keine Rolle, dass Bumblefoot, Buckethead, Robin Finck und wie sie alle heißen, exzellente Musiker sind (davon konnte ich mich bereits live überzeugen). Aber keiner von ihnen muss sich den Schuh anziehen, eine schlechte Slash-Kopie zu sein, da jeder seinen eigenen Stil zelebriert und Guns N' Roses damit ein neues Outfit verpasst. "Die beste Guns N' Roses-Coverband der Welt" nannte das mal jemand. Eine böse Untertreibung!

Wenn sich ein begabter Songwriter wie Axl Rose mit exzellenten Musikern umgibt, was kann da groß schiefgehen? Wahrscheinlich alles! Doch was lange währte, ist tatsächlich richtig gut geworden. Sehr unwahrscheinlich, dass das Resultat in alter Besetzung so geklungen hätte, da Slash und Co. inzwischen lieber nur noch erdige Rock'n'Roll-Platten ohne viel Schnick-Schnack machen. "Chinese Democracy" ist davon das Gegenteil, vor allem aber ist es ein wirklich starkes Hardrock-Album. Darauf ein Dr. Pepper!


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"Richtig gut" ist ja wohl der schlechteste Witz aller Zeiten. Ich fand "Appetite.." und auch die "Use Your Illusion" - Alben echt schön, und hatte mich auch eigentlich auf das neue Album gefreut. Aber nicht nur, dass das mit oreiginal g n'r nix zu tun hat - die Musik ist auch noch grottenschlecht und unerträglich. Jede andere Hardrock/Metalband würde man vernünftigerweise an die Wand stellen, wenn sie so unerträglichen Mist wie "If The World" fabrizieren würde.

von The Wendigo (21.11 | 17:38)

Ich dachte der gute Axl hat Ron Thal und Buckethead schon längst den Laufpass gegeben. Wenn die beiden auf dem Album spielen, muss es ja gut sein, auch wenn es nicht mehr G'n'R ist. Aber nur dann...who the fuck is Robin Finck?!

von Avalancha (22.11 | 10:32)

Ich find die Platte richtig gut bisher, sie ist extrem abwechslunsreich und kann Altfans wie neue Fans durchaus überraschen. Axls Stimme ist immer noch eine Bank und die Arrangements sind wirklich beeindruckend. Um die Platte zu verstehen wird man sicher 10-15 Durchläufe brauchen, da sie alle Genregrenzen sprengt. Aber eins ist sie ... hörenswert. Also Lauscher auf und los gehts!!!!

von Motherfucka (22.11 | 11:30)

Wie schrieb ein renommierter Musikkenner: Eine Möchtegern-Platte. Wer 17 Jahre braucht, will eine perfekte Platten machen wie damals der von den Beach Boys, der 37 Jahre bis zum Release gebraucht hat. Und gröber in die Hose gehen kann das wohl nicht. Alles ist Durchschnitt an der Platte, insbesondere die Soli - und schneidende Refrains wie bei Paradise City gibt es nicht EINEN. Ansonsten versucht er, sich selbst zu kopieren (November Rain), was gröbst in die eh schon volle Hose geht. Von "gut" kann nicht die Rede sein, insbesondere dann nicht, wenn Axl, egoman und eingebildet wie er ist, davon ausgeht, ein Jahrhunderwerk zu schaffen. Die Scheibe ist einfach nur unterdurschnittlich und fade.

von The Wendigo (22.11 | 18:31)

Also ich kenne das Album nicht, aber mit Buckethead und Bumblefoot hat man einfach mal die besten Metal-Gitarristen der Welt am Start. Ist einfach so. So innovativ wie die beiden war seit Tom Morello anno 1991 keiner mehr. Ich besitze mehrere Alben von Buckethead und Bumblefoot und finde deren Soli alles andere als durchschnittlich. Wenn einer durchschnittlich spielt, ist es in den letzten Jahren der gute Slash. Aber um den geht es hier ja nicht. Ich hoffe ich habe mal die Gelegenheit in das Album reinzuhören. Axl geht mir am A...vorbei, auf Buckethead und Bumblefoot lasse ich nichts kommen!

von Avalancha (22.11 | 20:13)

"So innovativ wie die beiden war seit Tom Morello anno 1991 keiner mehr" 1. Ähem! 2. Seit wann geht es denn bei interessanter Musik um instrumentale Leistungsschau? Das war ja wohl noch niemals ein Indikator für die Intensität eines Albums sondern eher Onanie. Naja...wer's nötig hat.

von Uraniumstaub (23.11 | 14:01)

1. Tolles Argument, ich bin beeindruckt... 2. Innovation hat ja wohl nichts mit instrumentaler Leistungsschau zu tun. Innovation im Bereich Gitarrenmusik lässt sich auch mit neuen Sounds, Spieltechniken oder diversen musikalischen Verschmelzungen. Keine Ahnung warum Drei-Akkord- Schrammel-Schrott irgendwelcher Indie- Bands immer mit Intensität gleichgesetzt wird. Vielleicht weil das schön einfach zu verstehen ist. Interessant ist das sicherlich nicht, höchstens langweilig. Genau so langweilig wie das Statement, dass virtuose Instrumentalarbeit fehlende Musikalität versprüht. Ein bisschen weniger Ignoranz würde insbesondere der Rockszene gut tun.

von Avalancha (23.11 | 14:25)

Um jetzt übrigens zu vermeiden, dass ein Redaktionskrieg ausbricht, sollte man eine Albumbewertung nicht persönlich nehmen. Dass der gute Axl das Album besser unter seinem Namen oder einem anderen Bandnamen herausgebracht hätte, ist klar. Natürlich sind Fans der ersten Stunde enttäuscht oder gar entsetzt, dass das Album so modern klingt. Bumblefoot passt mit seinem atonalen 8-Finger- Tapping nun einmal nicht zu G'N'R. Der bluesige Rock 'n' Roll der frühen Tage ist verschwunden. Vielleicht sollte man das Album mal so hören, als wüsste man nicht, von wem es stammt. Ob der Herr Rose die letzten 17 Jahre nur an diesem Album gearbeitet hat, ist sowieso fraglich. Dass Problem das Brian Wilson damals hatte, war bspw. nicht nur sein psychischer Kollaps, sondern auch die fehlende Unterstützung seiner Mitmusiker und der Plattenfirma. Auch deswegen wurde Smile damals nicht fertig. Wie gesagt, ich denke das Album wird nur so runtergemacht (übrigens sieht das bei Amazon ganz anders aus), weil es unter dem Namen G'N'R erschienen ist. Also: Das Album ist rezensiert und bewertet, es ist erschienen und wer es nicht mag, kauft es nicht, hört es sich nicht einmal richtig an. Ihr könnt mir glauben, ich hatte die letzten Wochen schon weitaus schlechtere Alben auf dem Tisch. Kein Grund sich anzufeinden!

von Avalancha (23.11 | 16:14)

Ich sehe schon: Du bist einer der Leute, die gerne staunend mit offenem Mund vor den Boxen sitzen. Und dann himmeln wir an was wir nicht verstehen bzw. kompliziert finden, denn: DAS ist Kunst. GROSSE Kunst sogar. Muss es ja sein. Frei nach dem Motto: "Wenn die beiden auf dem Album spielen, muss es ja gut sein" Ich muss das jetzt mal so hart sagen aber: Auf diesem Niveau kann ich nicht diskutieren. Sehr schön ist auch folgendes Statement: "Keine Ahnung warum Drei-Akkord- Schrammel-Schrott irgendwelcher Indie- Bands immer mit Intensität gleichgesetzt wird. Vielleicht weil das schön einfach zu verstehen ist." Obwohl ich überhaupt keine "Indie-Bands" erwähnte. Wie war das mit "Ignoranz" und "ein bißchen weniger"???

von Uraniumstaub (23.11 | 17:31)

Ich habe mir, bevor ich Eure heftige Diskussion gelesen habe, erlaubt, die Bewertung auf 2+ runterzuschrauben, nachdem ich das Wochenende die Ohren nicht von der Platte lassen konnte. Was mich an der Kritik von vielen wundert: Wenn es nach Gn'R klingt, ist es eine schlechte Selbst-Kopie. Wenn es nicht danach klingt, hat es mit Gn'R nichts mehr zu tun. Wer so denkt, hat der Platte doch nie eine Chance gegeben.

von Philip (23.11 | 17:55)

Achso, die Begründung für meine Abschraubung: Sowas wie "If The World" geht echt nicht. Ich bin zwar nicht Fan der ersten, aber der zweiten Stunde (seit ca. 1991). Die Platte gefällt mir trotzdem richtig gut. Bei "Illusion" war auch Schrott mit drauf.

von Philip (23.11 | 17:59)

Also Philip: Du musst das auf 1+ hochschrauben. Wo doch die genialen Buckethead und Bumblefoot mitspielen!

von Uraniumstaub (23.11 | 18:18)

Juhu, Krieg! :)

von Buk23 (23.11 | 23:34)

Auch um die Diskussion nochmal auf Trab zu bringen: Ich finde "If the World" teilweise recht gut. Passt halt nicht unbedingt zu G'n'R. Aber auf jedenfall ist das ein Stückchen Innovativität. Ansonsten muss ich sagen bin ich enttäuscht, dass die Gitarren so modern ausgefallen sind. Muss man sich denn an Nickelback orientieren...

von k-ryper (24.11 | 13:41)

Ich finde die Scheibe großartig. Die SOngs sind nicht so innovativ und Axl ist seinem alten Stil nicht wirklich treu geblieben. Aber es ist SEINE Stimme und die geht mir seit Teeangertagen durch Mark und Bein und ist einfach geil. Wenn er auf Tour geht bin ich auch wieder dabei. Mein letztes GNR Konzert war...öh, ich glaube 1990 gewesen.

von Jack_D (01.12 | 12:01)
 
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