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Paradise Lost -  The Anatomy Of Melancholy     Artist:  Paradise Lost
    Album:  The Anatomy Of Melancholy
    Label:  Century Media
    Release:  23.05.2008
   Medium:  DVD/Blu-Ray
    Genre:  Gothicmetal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Im 20. Jahr des Bestehens kommen Paradise Lost endlich mit einem offziellen Live-Release um die Ecke. 2003 gab es mit "Live at the BBC" zwar schon einmal ein Live-Album, aber diese Zusammenstellung von drei alten Radio-Live-Shows hatte keineswegs den Charakter eines "echten" Livealbums. Mit dem wunderbar betitelten "The Anatomy Of Melancholy" sieht das ganz anders aus. Paradise Lost haben nicht unbedingt den Ruf, eine gute Live-Band zu sein, umso überzeugender ist jedoch das Ergebnis, was uns hier geboten wird. Im April letzten Jahres gab die Band ein spezielles Konzert im Londoner Club Koko, einem alten Theater, das nicht sehr viel Platz bietet, aber umso mehr Charme ausstrahlt. Fans kamen aus ganz Europa angereist, wie man auch im Bonusmaterial der DVD-Edition sehen kann, um dabei zu sein, als die Band eine Setlist zum Besten gab, die mit Ausnahme des Debütalbums "Lost Paradise" die ganze, stilistisch doch recht wechselvolle Karriere dieser Ausnahmeband beleuchtet.

Ein Jahr später kann man die Band auf dem heimischen Schirm dabei beobachten, wie sie sich hörbar motiviert durch eine Greatest-Hits-Setlist spielt, die mit einigen echten Leckerbissen für Hardcore-Fans angereichert ist. Neben unvermeidlichen, aber immer gern gehörten Live-Standards wie "As I Die", "Pity The Sadness" (der Hammer!), "The Last Time", "One Second" und "Say Just Words" gibt es auch zwei Songs vom legendären und bahnbrechenden "Gothic"-Album zu hören! Natürlich grunzt Nick Holmes bei "Gothic" und "Eternal" nicht so tief wie anno 1991, aber die Band präsentiert die Titel mit Elan und Wucht und der Sound ist allemal besser als auf dem unterproduzierten Studioalbum. Ein Fest! Und als wäre das nicht genug, spielen sie auch noch "Sweetness", die B-Side von der "Seals The Sense"-EP. Der Song folgt übrigens direkt auf "So Much Is Lost" vom kontroversen "Host"-Album (wie es Nick Holmes selber in der Ansage formuliert) - und man stellt fest, dass das alles ganz prima zusammen passt. Paradise Lost mögen im Verlaufe der Jahre ihren Sound mitunter recht radikal geändert haben - dabei haben sie dennoch einen eigenen Stil entwickelt, der sich durch alle Alben hindurch zieht und auf diesem Livealbum deutlich zum Vorschein tritt.

Eine Säule dieses Stils ist das großartige Gespür für Melodien voller Weltschmerz, Melancholie und notdürftig in Zaum gehaltener Wut. Auf "The Anatomy Of Melancholy" kann man dies für 22 fast ausnahmslos brillante Songs genießen (nicht von der offziellen Setlist mit 21 Titeln irritieren lassen, als zweite Zugabe gibt es noch "Isolate" vom "Symbol Of Life"-Album zu hören und zu sehen). Einen großen Anteil daran hat auch Nick Holmes, der bei Konzerten in den letzten Jahren stimmlich mitunter nicht überzeugen konnte, bei dieser Show aber insbesondere im mit Songs aus den 90ern gespickten Mittelteil eine gute Leistung zeigt. Zusammen mit der guten Light-Show und der dynamischen Bildregie (bei einer Club-Show sicher keine so leichte Sache) ergibt das ein würdiges Live-Dokument einer der wichtigsten, wenn nicht gar der wichtigsten Gothicmetal-Band, das man sich als Fan kaum besser hätte wünschen können.

Beim unspektakulären, aber soliden Bonusmaterial sticht vor allem die halbstündige Dokumentation der 2007er-Tour hervor, die eine innovativere Bildsprache bietet als die misslungene "Over The Madness"-Band-Doku und darüber hinaus mit kompletten Live-Versionen von "The Enemy" und "Ash & Debris" glänzt.

Bleibt am Ende nur die Frage, in welcher der vier Versionen der geneigte Fan, der nicht steinreich ist oder unter unheilbarer Komplettitis leidet, das Werk erstehen soll. Das ultimative Packet ist sicherlich die limitierte Edition mit 2 DVDs plus dem Konzert auf 2 CDs. Die reine Audio-Version auf 2 CDs sei hingegen Einsteigern ans Herz gelegt, die hiermit ein gelungenes Best-Of-Album erstehen können. Für Plattenfans gibt "The Anamtomy Of Melancholy" auch als Doppel-Vinyl, die sich dank des schicken Artworks sicherlich sehr hübsch im Plattenschrank machen wird.


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