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Epica -  The Divine Conspiracy     Artist:  Epica
    Album:  The Divine Conspiracy
    Label:  Nuclear Blast
    Release:  07.09.2007
   Medium:  Album
    Genre:  Gothicmetal ausdrucken 
    Autor:  Antal empfehlen/teilen 
 

Mit "The Divine Conspiracy" zementieren Epica ihre Ausnahmestellung im Bereich des sogenannten Female-Fronted-Metal. Denn im Gegensatz zu allenfalls durchschnittlichen Bands wie Xandria und Visions Of Atlantis, verstehen es Epica tatsächlich die selbstgestellten Ansprüche an Epik und Dramatik auch umzusetzen. Auf ihrem neuesten Album wird dem Hörer eine Mischung aus weiblischem Mezzo-Soprano-Gesang, Death-Metal-Grunzen, fetten Riffs, klassischen Elementen und Chören vor den Latz geknallt, dass es eine wahre Pracht ist. Das Album zieht seinen Reiz vor allem aus dem fast perfekten Zusammenspiel dieser Gegensätze: poppige Melodien treffen auf metallische Härte gewürzt mit orchestralem Bombast. Klingt vertraut, ist es auch, wird von Epica aber in hervorragender Art und Weise dargeboten.

Dass die Band es auch versteht, radiotaugliches Material zu verfassen ohne dabei gleich belanglos zu klingen, wird mit der ersten Single-Auskopplung "Never Enough" bewiesen. Meistens jedoch streben Epica nach höheren musikalischen Weihen. Die meisten Songs brechen aus dem herkömmlichen Strophe-Refrain-Schema aus und bieten statt dessen eine Fülle an Ideen und variantenreiche Arrangements. So haben die meisten Songs dann auch etwas Überlänge, bis hin zum epischen Titelsong mit einer Laufzeit von 14 Minuten. Überhaupt muss man vor Epica den Hut ziehen, dass sie nicht den einfachen Weg gehen und sich auf Simone Simons Stimme und ihr Gespür für Melodien verlassen. Sehr leicht könnte die Band sicher eine ganze Reihe single-tauglicher Songs aneinanderreihen, die auch in der Welt der Popmusik Gehör fänden.

Doch glücklicherweise wird stattdessen immer ein gesundes Maß an Heavyness gewahrt, gelegentlich wird sogar richtig auf's Tempo gedrückt und werden die Death-Metal-Wurzeln des Gothic-Genres mehr als nur zitiert. Mark Jansens Grunts und eine knallharte Produktion sorgen mal wieder dafür, dass auch "The Divine Conspiracy" nichts für die "Nemo"-Fraktion unter den Gothic-Metal-"Fans" ist. Stellenweise meint man sogar dezente Black-Metal-Einflüsse zu vernehmen. Mit God Dethroned-Schlagzeuger Ariën Van Weesenbeek hinter der Schießbude gelingen die Ausflüge in extremere Gefilde denn auch mühelos.

Für Fans der Band von besonderem Interesse ist sicherlich die dreiteilige Fortsetzung des "The Embrace That Smothers"-Zyklus. Um zu den Anfängen dieses Werks zu gelangen muss man nicht nur in der Zeit zurück gehen, sondern sich sogar Mark Jansens vormaliger Band After Forever zuwenden. Auf derem 2000-er Opus "Prison Of Desire" sind die ersten drei Teile des Zyklus zu hören, der dann auf Epicas Debütalbum "The Phantom Agony" fortgesetzt wurde und jetzt in die dritte Runde geht.

Es ist mutig von der Band nicht auf Nummer sicher zu gehen und auf Verkaufszahlen und Airplay zu schielen, sondern mit "The Divine Conspiracy" das härsteste und komplexeste Album der Bandgeschichte vorzulegen. Das verdient Respekt und weil das Ergebnis auch absolut überzeugt wird die Höchstnote gezückt.


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die Therion-artigen Chöre sind brillant, die Nightwish- angelehnte Orchestrierung ist umwerfend und die Songs sind genial arrangiert! das Gothic-Album des Jahres!

von Ingo (19.09 | 00:19)

Ich habe die Scheibe nun schon öfter gehört und finde, das im Moment keine Band in diesem Genre nur annähernd solch ein Feuerwerk an Musik zelebriert mit so einer grandiosen Frontfrau. Auch - oder gerade - Tarjas Solo ist davon meilenweit weg. Neben Silent Waters wohl das "Über"-Metal-Album des Jahres.

von dartaholics (19.12 | 21:17)
 
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