whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
Musikmagazin - Home whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin
whiskey-soda Musikmagazin zur Startseite whiskey-soda Musikmagazin zur Story Seite whiskey-soda Musikmagazin zur Rezensionen Seite whiskey-soda Musikmagazin Livekonzerte und -Interviews whiskey-soda Musikmagazin Community und Forum whiskey-soda Musikmagazin whiskey-soda Musikmagazin einfach mal suchen whiskey-soda Musikmagazin
News   
Reviews   
Stories   
Live (WS-TV)   
WS Präsentiert   
Forum   
Facebook   
 

      registrieren  

Automatic For The People - 25th Anniversary Edition
R.E.M.
Automatic For The People - 25th Anniversary Edition
(Alternative)

Diamonds
Elton John
Diamonds
(Pop)

Delicate Sound Of Thunder
Pink Floyd
Delicate Sound Of Thunder
(Progressive Rock)

A Collection Of Great Dance Songs - 2017 Vinyl Remaster
Pink Floyd
A Collection Of Great Dance Songs - 2017 Vinyl Remaster
(Progressive Rock)

Bohemian Boogie
Basement Saints
Bohemian Boogie
(Rock)

Et Liber Eris
Adimiron
Et Liber Eris
(Progressive Metal)

Blues From Hell
Stray Train
Blues From Hell
(Rock)

For The Demented
Annihilator
For The Demented
(Metal)

Grounded
Jessica Wolff
Grounded
(Rock)

Full House - The Very Best Of
Madness
Full House - The Very Best Of
(Ska)



Marilyn Manson -  Eat Me Drink Me     Artist:  Marilyn Manson
    Album:  Eat Me Drink Me
    Label:  Universal / Hardbeat
    Release:  01.06.2007
   Medium:  Album
    Genre:  Rock ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Mr. Manson hat mit diesem Album die Kurve gekriegt. Die letzten beiden Alben "The Golden Age Of Grotesque" und "Holy Wood" waren beide zwar sehr gut anhörbar. Allerdings hatten sie beide diverse Mängel. Zunächst wäre da der sehr einförmige Klang. Des weiteren konnte man den Alben vorwerfen, dass sie sich in ihrer Stromlinienförmigkeit aus der Masse des typisch amerikanischen Rocks nicht wirklich herausheben ließen. Sie waren, nunja, Durchschnitt.

All das ist "Eat Me Drink Me" nicht. Waren die letzten Alben pompös und überladen, extrem durchproduziert und mächtig, so ist "Eat Me Drink Me" wie ein Strip. Das Album wirkt nackt, kahl, fast zurückgeblieben und antiproduziert. Das ist natürlich kein Zufall, zeigt aber, dass Mr. Manson begriffen hat, dass es so nicht weitergehen konnte. "Eat Me Drink Me" klingt stellenweise so, als würde man auf einer E-Gitarre ohne Verstärker spielen. Der Klang ist blechern, schmerzt beim Zuhören. Jeder Ton sitzt, und jeder Ton ist hörbar und wird gebraucht. Überladenes gibt es nicht.

Alle Songs sind bedingt bis überhaupt nicht radiotauglich und erst recht nicht für die Tanzfläche geeignet. Das liegt nicht nur daran, dass die meisten Stück jenseits der viereinhalb Minuten Grenze liegen, sondern auch am völligen Fehlen der typischen Manson- Riffs. Das von "The Beautiful People" bis zu "Disposable Teens" auf ewig wiederholte eintönige Riff, das sich bisher auf jedem Release wiederfand, gibt es nicht mehr. Das Gros der Stücke ist sehr langsam und tragend, dabei aber nachvollziehbar und nicht überladen. Dadurch ist das Album möglicherweise massenkompatibler. Es besteht schließlich ein immenser Unterschied zwischen radiotauglich und massentauglich...

Es fragt sich nur, ob der Seelenstrip, den Marilyn Manson hier vollführt, durch die Trennung von seiner langjährigen Partnerin Dita von Teese zustande kam, oder ob das Album als Liebeserklärung an seine neue Partnerin Evan Rachel Wood gedacht ist. Die überladene Glamourschicht von "The Golden Age Of Grotesque" ist jedenfalls einer zarten, fast zerbrechlich wirkenden Offenbarung gewichen, die für den Multifacettenmenschen Marilyn Manson jedenfalls etwas Besonderes ist.

Wenn es mal rockt wie bei "The Red Carpet Grave", dann eher mit schmerzhaft sehnsüchtigen Anleihen an die 70er als mit der Aggression vergangener Tage. "Putting Holes In Happiness" vermittelt den Charme vergangener Grungetage, "They Said That Hell's Not Hot" - eines der Highlights des Albums - spielt mit klassischen Punkmelodien.
Marilyn Manson hat seinen Weg wieder gefunden, und lässt alle daran teilhaben. Dennoch wirkt "Eat Me Drink Me" wie das mit Abstand ehrlichste und persönlichste Album des Menschen, der spätestens mit diesem Album die Bezeichnung "Schockrocker" nicht mehr verdient.


  WS-Bewertung: 2+ User-Bewertung: 0 Deine Bewertung:
0 Kommentare vorhanden Anmelden und mitmachen!
 
Deine Kritik oder dein Kommentar zu
Marilyn Manson - Eat Me Drink Me
Meinungsbox
Du bist eingelogged als Anonymous
hier deinen Eintrag abschicken


Kurzinfos: Marilyn Manson

Interesse?



Homepage:
- Marilyn Manson

Artikel:
- Marilyn Manson - Tonight, I am fucking German!
- Marilyn Manson - Doitschlääänd mit Griff ans Gemächt

Rezensionen:
- Guns, God and Government World Tour
- The Golden Age Of Grotesque
- Eat Me Drink Me
- The High End Of Low
- Born Villain
- The Pale Emperor

Mediathek:
- This Is The New Shit


whiskey-soda RSS Feed

FACEBOOK

YOUTUBE

CD des Monats 11/17
Changes - Psychonautika

Changes - Psychonautika


alle Reviews hier



   
Seite/ Inhalt gefällt mir
whiskey-soda als Bookmark bei: Mr. Wong whiskey-soda als Bookmark bei: Webnews whiskey-soda als Bookmark bei: Facebook whiskey-soda als Bookmark bei: Icio whiskey-soda als Bookmark bei: Linkarena whiskey-soda als Bookmark bei: Favoriten whiskey-soda als Bookmark bei: BoniTrust whiskey-soda als Bookmark bei: Favit whiskey-soda als Bookmark bei: Linksilo whiskey-soda als Bookmark bei: Readster whiskey-soda als Bookmark bei: Folkd whiskey-soda als Bookmark bei: Yigg whiskey-soda als Bookmark bei: Digg whiskey-soda als Bookmark bei: Del.icio.us whiskey-soda als Bookmark bei: Reddit whiskey-soda als Bookmark bei: StumbleUpon whiskey-soda als Bookmark bei: Blinklist whiskey-soda als Bookmark bei: Technorati whiskey-soda als Bookmark bei: Newsvine Information

Home | News | Stories | Reviews | Live | Forum | Community | Impressum | B2B | Newsarchiv | Storyarchiv | Reviewarchiv | 1995-2016 © whiskey-soda.de