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Tom Waits -  Orphans     Artist:  Tom Waits
    Album:  Orphans
    Label:  Anti / Spv
    Release:  17.11.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Alternative ausdrucken 
    Autor:  Uraniumstaub empfehlen/teilen 
 

Alleine die Ankündigung, dass Tom Waits demnächst eine massive Drei CD-Box veröffentlicht reichte aus, um einem den kalten Schweiss auf die Stirn zu treiben. In den letzten 20 Jahren hätte er das jederzeit ohne Probleme machen können, aber bitte bitte nicht gerade jetzt, nicht nachdem er vor kurzem erst mit "Real Gone" zum ersten Mal seit "Swordfishtrombones" (1983) ein Album herausgebracht hatte, dass so überzeugend war, dass man es ohne schlechtes Gewissen auch einem Nicht-Fan in die Hand drücken konnte. Wen aber außer den harten Fans kann man mit 54 Songs - über 30 davon neu! - auf einmal konfrontieren?

Die Antwort auf diese Frage ist einfacher als gedacht, denn auch im 33. Jahr seiner ungewöhnlichen Karriere bleibt Tom Waits unberechenbar und was anfangs tatsächlich das erwartete Chaos und durchaus auch etwas enttäuschend ist, entpuppt sich schnell als durchdachtes, souveränes Werk. Es wäre kein Wunder, wenn irgendwo im Hintergrund des Covers hinter einem alten, verblichenen Vorhang träge eine weiße, schwammige Hand hervorwinkt. Es kann sich dabei nur um die von Cpt. Beefheart handeln, denn so nah war Waits selten an dessen legendärem "Troutmask Replika" dran, ein Stück enthält Hundegebell, immer wieder kommen seltsame Stimmen vom Tape und trotzdem schafft der Mann das Kunsstück, dabei so cool und entspannt wie schon seit geschätzten 100 Jahren nicht mehr zu klingen. CD Eins ("Brawlers") enthält schmutzige Ausritte in die Gefilde von Blues, Shuffle und Rock, CD Zwei ("Bawlers") eher Balladen und die Dritte schließlich ("Bastards") Experimente. Speziell dieser Teil des Albums wirkt geschlossen und atmosphärisch sehr dicht. Rabenschwarze Töne für die tiefen Stunden der Nacht oder besser des ganz, ganz frühen Morgens. Ein Sound, der surreale Qualitäten hat und den Faktor "Zeit" außer Kraft setzt, allein dafür war der enorme künstlerische Freiraum, den drei CDs bieten nötig und Waits holt das Maximum heraus, es gibt nicht einen Durchhänger! Würde man Stücke von "Orphans" auf Schellack pressen, von Kunstfälschern auf alt trimmen lassen und dann auf irgendwelchen Dachböden im amerikanischen mittleren Westen verstecken, würde der glückliche Finder auf keinen Fall merken, dass diese Musik 2006 entstanden ist.

"Orphans" gehört tatsächlich mit zum Besten, was der Mann je gemacht hat und ist von daher eigentlich ein Muß für jeden, dem er jemals irgendetwas bedeutet hat. Wären die CDs im Laufe der Jahre einzeln erschienen, hätte man jede einzelne davon auch einem Nicht-Fan geben können. Von daher handelt es sich hier eigentlich nur um eine Frage, der Portionierung und da das gesamte Paket limitiert und wirklich wunderschön und aufwändig gemacht ist, kann es nur ein Fazit geben:
Falls es nach "Nighthawks At The Diner", "Swordfishtrombones" und "Real Gone" noch ein weiteres Waits-Album sein soll: Hier hätten wir gleich drei!



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