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Slayer -  Christ Illusion     Artist:  Slayer
    Album:  Christ Illusion
    Label:  Warner
    Release:  04.08.2006
   Medium:  Album
    Genre:  Thrashmetal ausdrucken 
    Autor:  The Wendigo empfehlen/teilen 
 

Wenn man die neue Slayer-CD in den Händen hält, beschleicht einen das Gefühl einer gewissen Vertrautheit. Dies ist das erste Album von Slayer in der Originalbesetzung seit "Seasons In The Abyss" - und genau das möchten Slayer mit ihrem Coverartwork gleich beim ersten Hinsehen auch vermitteln. Das typische, gezeichnete Artwork von "Christ Illusion", das aussieht, als wäre es den Zeichenkünsten eines Kindes von Schlage des Damien aus "Das Omen" zu verdanken, zieht einen Schlußstrich unter die etwas designteren Artworks der letzten Slayer-Alben. Viel Freunde werden sich Slayer mit dem Christus-Torso wohl nicht machen - das wollen sie aber auch gar nicht.

Genauso retro wie beim Artwork und der Bandbesetzung geht es auch bei der Musik zu. Spielereien, Gadgets, Melancholie, Gefühl oder Melodie, wie auf den letzten Slayer-Werken hier und da vereinzelt vernehmbar gibt es nicht - nicht mal annähernd. Dafür wird mit umfassender Wucht all das zelebriert, was Slayer zur Vorreiterband in puncto Brutalität und Kompromißlosigkeit gemacht hat. Mit der Präzision eines Uhrwerkes richten Slayer mit maximaler Feuerkraft maximalen Schaden an. Natürlich werden bei bestimmten Gitarrenriffs Erinnerungen wach, insbesondere der Opener "Flesh Storm" macht seinem Namen und seinen musikalischen Vorbildern wie "Raining Blood" alle Ehre. Aber Slayer können auch nicht schnell. Zumindest hin-und wieder. "Eyes Of The Insane" ist genauso irr wie der Titel vermuten läßt. Man bedient natürlich das orientalische Klischee, das man bei einer vordergründig arbeitenden Band wie Slayer bei einem Songtitel wie "Jihad" wohl erwarten darf. "Catatonic" ist einfach nur brutal (und zusammen mit dem sensationellen "Cult" wohl das Highlight).

Warum Tom Arayas Stimme erträglich ist, weiß wohl niemand so genau, und die etwas anspruchsvolleren Musikfreunde, die auch Slayer schätzen, rätseln seit über 20 Jahren daran herum, wieso man trotz dieser unerträglich schlechten, atonalen und antimelodiösen Stimme immer wieder zu Slayer-CD's greift. Dieses Rätsel wird nicht lösbar sein, auch "Christ Illusion" gibt keine Antwort. Nur gut, daß klar ist, warum Dave Lombardo immer noch der beste Metaldrummer ist, und warum Kerry King Saiten bedienen kann. Damit sind dreiviertel des Rätsels Slayer gelöst.

Alle Möchtegernbrutalos aus der Grindcorezunft können sich "Christ Illusion" zu Gemüte führen und dürfen sich dann schämen gehen. Gesetzte Herren, deren erste Stücke vom Alter her ohne Probleme in Oldiesendungen laufen könnten, treten dem gesamten Metalkollektiv mit 10 im Höllenfeuer geschmiedeten Stahlkappenschuhen in den Allerwertesten, daß Blut spritzt. "Christ Illusion" ist ein vollends überzeugendes Machwerk brutalster Genialität.


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S L A Y E R are back! Stop yer Jihad and tremble in fucken hell, ye unbelievers!!!

von hvargh (07.07 | 15:23)
 
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Rezensionen:
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