Ereb Altor

Blot – Ilt – Taut

  • Artist: Ereb Altor
  • Album: Ereb Altor
  • Label: Cyclone Empire
  • Release: 2016-03-18
  • Medium:

Das neue Album von Ereb Altor hört auf den Namen „Blot – Ilt – Taut“. Mittlerweile besteht das Seitenprojekt von Isole -Mitgliedern schon ziemlich lang als eigenständige Band, die zwischen epischem nordischen Doom und Black Me……
Moment.

„Blot -Ilt – Taut“ ist altschwedisch und heiß „Blut – Feuer – Tod“. „Blood Fire Death.“ Das kennen wir doch……?

Dürfen die das denn? Also dürfen, natürlich,ja. Haben sie es getan? Ja, haben sie wirklich. Sollte man das tun? Äh, nein.

Wobei, wenn es eine Band gibt, die das tun sollte, dann Ereb Altor. Anfangs war Ereb Altor nämlich tatsächlich eine Tribute-Band, und später hat sich dann eben mehr daraus entwickelt. Die bisherigen Alben wie „By Honour“ oder „Awakening“ waren schon eindeutig ganz tiefe stilistische Verbeugungen, und selbst die ranzigen Prügelorgien wie „Gastrike“ spiegeln das wieder. Es war also eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis das passierte. Die Songauswahl grenzt an Perfektion: „Home Of Once Brave“, „Blood Fire Death“, „A Fine Day To Die“, „Twilight Of The Gods“, „Song To Hall Up High“ sowie die Ur-Klassiker „Woman Of Dark Desires2 und „The Return Of Darkness And Evil“ (der SOng auf diesem Album der übrigens BESSER ist als das Original…) – mehr ginge, besser geht kaum.

Ereb Altor beschäftigen sich nur mit den klassischen Alben bis hin zu „Twilight Of The Gods“ und das ist auch gut so. Man fängt die Stimmung der Originale gut ein, es macht viel viel nostalgische Laune und unterhält sehr gut. Passend dazu erscheint das Album physisch nur als Vinyl.

Die berechtigte Frage, ob man das braucht bleibt aber offen. Bei jeder anderen Band dürfte man die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wegen dieser Götterlästerung, aber Ereb Altor sind so gut bei dem was sie tun, dass man es akzeptiert, was die Band da macht. Man nimmt es der Band in jeder Sekunde ab, dass sie die Vorbilder vergöttern, die Atmosphäre der Originale wird mit eigenen stilistischen Variationen ins Jahr 2016 mitgenommen; man erkennt in jeder Sekunde klar das Vorhandenseins des Geistes des Meisters, aber auch die Qualität der Lehrlinge. Ob es aber wirklich nötig war sei mal dahingestellt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.